Alles neu im Außerfern

Nationalratskandidat Markus Zimmer, Landesparteivorsitzende Elisabeth Blanik, SPÖ-Frauenvorsitzende Selma Yildirim und SPÖ-Bezirksvorsitzender Stefan Zaggl (v.l.) gehen optimistisch in die Wahl im Oktober. RS-Foto: Schretter

Markus Zimmer vertritt die SPÖ im Außerfern

Nicht nur auf Landesebene, auch im Bezirk Reutte beschreitet die SPÖ einen Weg der Erneuerung. Konstruktives Gestalten und nicht Auseinanderdividieren sei der Weg, gibt Landesparteivorsitzende Elisabeth Blanik die Devise vor. 

Elisabeth Blanik führt die SPÖ in die Landtagswahl, Selma Yildirim ist Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl. In Tirol soll es in Zukunft wieder eine starke sozialdemokratische Stimme geben.

Sommertour. Gemeinsam mit  Selma Yildirim startete Elisabeth Blanik die SPÖ-Sommertour durch die Bezirke Tirols am 17. August Reutte. In persönlichen Gesprächen sollen die Themen der Regionen ins Zentrum gestellt werden. Im Außerfern steht die Verkehrsproblematik der Region auf der Liste. Als wesentlichen Punkt nannte Blanik  die Machbarkeitsstudie für einen Bahntunnel ins Inntal. „Die Frage der Anbindung unseres Bezirkes an die Landeshauptstadt ist eine Frage der Wertschätzung gegenüber den Reuttenern. Eine zukunftsorientierte Verkehrsverbindung hilft mit, unsere Arbeitsplätze zu sichern und die Abwanderung in die Ballungszentren hintan zu halten“, zeigt sich SPÖ-Bezirksvorsitzender Stefan Zaggl überzeugt.

Markus Zimmer. Markus Zimmer stellte sich als Außerferner Kandidat zur Nationalratswahl vor. Er fühle sich mit seinen Interessen als Arbeiter bei der SPÖ am besten vertreten. „Schimpfen allein hilft nicht, man muss sich aktiv an der Politik beteiligen, um etwas zu bewegen“,  ist er überzeugt. Verkehrsproblematik, Altersarmut,  Pensionssystem, leistbare Mieten und Arbeitszeitflexibilisierung sind die Themen, für die sich Zimmer stark machen will.

Frauenthemen. Die Vorsitzende der SPÖ-Frauen Tirol, Selma Yildirim, sieht eine qualitätvolle Kinderbetreuung als zentrales Element. „Es gibt zu viele Schließtage. Kindergartenschließtage, 51 sind es im Bezirk Reutte. Vielen Frauen ist es nicht möglich, einer Vollbeschäftigung nachzugehen.“ Frauen seien heutzutage sehr gut ausgebildet, hätten schlechtere Jobchancen, so Yildirim.
Besinnung auf Grundwerte. Für den Bezirk Reutte geht es jetzt in erster Linie um ein kontinuierliches Aufbauen und Zusammenstehen. Die Stimmung im Team ist gut. Eine Fokussierung auf diese Wahl sei aber zu wenig, erklärt Elisabeth Blanik. „Es geht um die Sache.
Wichtig ist die Basis, wir müssen wieder eine Einheit bilden. Den Status, den wir jetzt haben, wollen wir halten und darauf aufbauen“, gibt sie das Motto vor.