Auf Schiene

Legten sich beim Spatenstich mächtig ins Zeug: Bgm.-Stv. Ingeburg Plankensteiner, Bgm. Pepi Raich, Architektin Bettina Platter, Wolfgang Lenz (Geschäftsstellenleiter Fa. Hilti), Pfarrer Michael Witti, LR Johannes Tratter und Baumeister Karl Stecher (v.l.) RS-Foto: Eckhart

Spatenstich für neues Gemeindehaus im Kaunertal

 

Im Dorfzentrum von Feichten laufen die Arbeiten zum Bau des neuen Gemeindehauses auf Hochtouren. Im Beisein von LR Johannes Tratter wurde vergangene Woche die Spatenstich-feier begangen.

 

Von Franz Eckhart

 

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase, in der sich der Kaunertaler Gemeinderat u.a. dafür aussprach, das bisherige, in die Jahre gekommene Gemeindehaus abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, schreiten die Arbeiten nun rasch voran. „Natürlich ist ein derartiger Bau eine enorme Herausforderung. Mithilfe eines guten Architektenteams, einer profunden Bauleitung und erfahrenen Firmen ist es uns aber sehr gut gelungen, das Projekt auf Schiene zu bringen“, erklärt Bgm. Pepi Raich. Gemeinsam mit Stellvertreterin Ingeburg Plankensteiner lud er vergangene Woche zur Spatenstichfeier und konnte dazu neben einigen Gemeinderäten und Nachbarn auch Firmenvertreter sowie den für die Gemeinden zuständigen LR Johannes Tratter begrüßen. Auch die Kinder des Kindergartens und der Kinderkrippe waren mit Schaufeln angerückt, um den Spatenstich mitzufeiern. Die Segnung der Baustelle übernahm Pfarrer Michael Witti aus der Partnergemeinde Feichten an der Alz.

 

FÖRDERUNG. Ins neue Gemeindehaus werden rund 2,1 Millionen Euro investiert. Großzügige Unterstützung bei der Finanzierung erfährt die Gemeinde dabei vom Land Tirol, das über drei Jahre verteilt rund eine Million Euro an Bedarfszuweisungen ausschüttet. „Für uns ist es wichtig, auch im ländlichen Bereich ähnlich gute Infrastrukturen zu schaffen, wie es sie bereits im zentralen Raum gibt. Für viele Gemeinden sind aber Investitionen in solche Großprojekte kostenmäßig nicht einfach umzusetzen. Daher ist das Land Tirol immer wieder gerne bereit, finanzielle Mittel aus den verschiedenen Fördertöpfen bereit zu stellen“, betont LR Tratter.

 

BARRIEREFREI. Das neue Dorfzentrum, das Ende Oktober fertig gestellt sein soll, beherbergt neben den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung u.a. einen großen Sitzungssaal sowie Lagerräumlichkeiten der heimischen Vereine. Die einzelnen Geschoße sind mit einem Personenaufzug ausgestattet und somit barrierefrei erschlossen. Die Pläne des neuen Gemeindehauses stammen von der Architektengemeinschaft Platter/Häusler aus Zams, die Bauleitung hat Baumeis-ter Karl Stecher aus Nauders inne.

Die Bauarbeiten gehen zügig voran. RS-Foto: Eckhart

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