Beste Lösung finden

Dr. Wolfgang Jörg, Corinna Zangerl, Monika Wackernell, Angelika Scheiber, Manuela Juen, Erika Moser, Toni Pircher und Birgit Zangerl (v.l.) RS-Foto: Tiefenbacher

Landeck: Neue „Mobile Sozialarbeiterin“ präsentiert

Auf einer Pressekonferenz wurde die neue „Mobile Sozialarbeiterin“ des Gesundheits- und Sozialsprengels Landeck, Zams, Fließ und Schönwies präsentiert.

 

Mobil betreut das 50-köpfige Team des Gesundheits- und Sozialsprengels Landeck, Zams, Fließ und Schönwies derzeit 270 Menschen. Dafür werden jährlich rund 54000 Pflegestunden aufgewendet. Die Dienste reichen von Hauskrankenpflege über Alten- und Pflegehilfe, Heim- und Haushaltshilfe bis zur Wegbegleitung für pflegende Angehörige. Aufgrund der kontinuierlich wachsenden Klientennachfrage wurde im Landecker Sozialsprengel eine Neustrukturierung vorgenommen. Im Zuge dieser Strukturanpassung wurde die Stelle „Mobile Sozialarbeit“ – probeweise auf zwei Jahre – eingerichtet. Das neue kostenlose Serviceangebot für die Bevölkerung wurde nach Ausschreibung im Oktober 2016 realisiert.

 

GUTE WAHL. Mag. jur. Manuela Juen aus See wurde unter einigen BewerberInnen ausgewählt. Wie aus einigen Reaktionen von Insidern hervorgeht, scheint das eine gute Wahl zu sein. Angelika Scheiber, Leiterin der Hospizgruppe Landeck und Koordinatorin der Selbsthilfegruppe „Sonnenblume“, etwa meinte: „Ich bin überglücklich. Jetzt haben wir die gewünschte Servicestelle mit einer kompetenten Ansprechpartnerin, die sich um sämtliche Belange der pflegebedürftigen oder kranken Menschen und deren Angehörigen kümmert. Jetzt müssen diese nicht mehr von einem Amt zum anderen laufen.“ Lobend sprach auch die GSP-Pflegedienstleiterin Birgit Zangerl von Manuela Juen: „Sie verschafft den Mitarbeiterinnen des Sprengels große Entlastung. Dadurch können sich diese jetzt auf ihre ureigenen Aufgaben konzentrieren.“ Sprengelobmann Toni Pircher kam zu einem ähnlichen Schluss: „Manuela Juen ist aufgrund ihrer Ausbildung und durch ihre Kontaktfreudigkeit und Hilfsbereitschaft eine Riesenbereicherung und Hilfe für den Sozialsprengel.“

 

MANAGEMENT BY DOING. Als „Wunderwuzzi“ aber sieht sich Juen nicht. Sie sei jemand, der nicht alles sofort erledigen könne. Sie versuche effizientes Management by doing zu machen. Dabei würden ihr ihre guten Eigenschaften wie geduldiges Zuhören zugute kommen. Sie sei dann das Zahnrad, das funktioniert, wenn es darum geht, die beste Lösung für die Situation der Betroffenen und deren Angehörigen schnell zu finden. Damit dies gelingen kann, holt sich Juen Fachleute an Bord. Eine weitere wichtige Voraussetzung sei die Zusammenarbeit mit allen sozialen Vereinen, Selbsthilfegruppen, Ämtern, ÄrztInnen, Wohn- und Pflegeheimen, kirchlichen Einrichtungen und Versicherungsanstalten. Im Sprengel-Büro ist Manuela Juen am Donnerstag von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Die übrige Zeit ist sie zu Hausbesuchen unterwegs. Erreichbar ist Juen auch über das Handy: 069916660243.

 

Von Herbert Tiefenbacher

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