„Dasselbe Ziel“

Pia Pangratz (Sprecherin Zukunft Arlberg) und Florian Werner (Listenführer Liste Stimmgruppe 1 und TVB-Obmann-Kandidat) RS-Foto: Zangerl

St. Anton: „Zukunft Arlberg“ stellt sich der TVB-Wahl

 

Jung- sowie erfahrene Unternehmer bilden die branchen- und stimmgruppenübergreifende Bewegung „Zukunft Arlberg“. Transparenz, Kommunikation, Zusammenarbeit und Innovation wollen sie fördern und dabei das Stanzertal stärken. Die Bewegung tritt bei der St. Antoner TVB-Wahl vom 20. bis 28. November an, Florian Werner soll Obmann werden.

 

Von Elisabeth Zangerl

 

Eine Postwurfsendung an die Stanzertaler Haushalte macht neugierig: Eine touristische Weiterentwicklung und eine Stärkung der Positionierung der gesamten Ferienregion St. Anton am Arlberg setzt sich die Bewegung „Zukunft Arlberg“ zum Ziel. Ein junges, motiviertes Team symbolisiert „frischen Wind“, jedoch ohne in eine „Oppositions- oder Gegner-Rolle“ verfallen zu wollen: „Wir sehen uns nicht als Gegner, im Gegenteil, uns geht es um ein Miteinander“, so Sprecherin Pia Pangratz. Der Listenführer der Stimmgruppe 1 und Obmann-Kandidat Florian Werner fügt hinzu: „Wir verfolgen alle dasselbe Ziel.“ Gemeint ist damit eine touristische Weiterentwicklung der gesamten Region. Bei der TVB-Wahl bringt sich die Bewegung mit je einer Liste in jeder der drei Stimmgruppen ein. Als Aufsichtsratsvorsitzende sieht die Bewegung Carina Gohl vor. Die Samen zu dieser Bewegung wurden im März gesät: Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Hoteliersvereinigung organisierte Florian Werner in Kooperation mit der Uni in Landeck ein „World Café“ zum Erfahrungsaustausch und zur Ideenfindung junger Unternehmer, die die touristische Zukunft des Arlbergs gestalten sollen.

 

„ES IST EIN GEMISCHTES BILD.“ Zusammengesetzt ist die Bewegung mit ca. 25 Mitgliedern aus jungen, aber auch erfahrenen Unternehmern der Region. Florian Werner: „Es ist ein gemischtes Bild, wir möchten möglichst alle Interessen vertreten.“ Und auch alle Ideen sollten gehört werden, ein kontinuierlicher Informationsaustausch soll stattfinden: „Die Art der Kommunikation sollte offener und transparenter werden – wir planen Projektgruppen, an denen sich jeder beteiligen kann – die Ideen dieser Fachgruppen sollten dann im TVB-Aufsichtsrat diskutiert werden“, erläutert Pia Pangratz. Definierte Ziele sind wieder 115 Vollbelegungstage im Winter, die Verlängerung der Sommersaison bis Ende Oktober, eine Weiterentwicklung der Sportdes-tination Arlberg u.a.m. Die TVB-Wahlen finden in der Woche vom 20. bis 28. November statt (heuer ist eine Wahlbeteiligung mittels Vollmacht erstmals nicht mehr möglich, daher gibt es verlängerte Wahlmöglichkeiten: Das Büro des Tourismusverbandes wird auch am Samstag geöffnet sein (9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr), zusätzlich gibt es die Möglichkeit, bei der TVB-Vollversammlung am 28. November zu wählen. Dort wird aus den Reihen des Aufsichtsrats der neue Obmann bestellt.

 

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