„Drum schreie d’Imster Holdio!“

Bei bestem Wetter zogen am vergangenen Sonntag die Imster Buabe zahllose Besucher in den Bann ihrer Fåsnåcht. RS-Foto: Kaniok

Glanzvolle Buabefåsnåcht in Imst

Es war kalt, es war schönes Wetter, und vor allem: Es war überwältigend und beeindruckend. Die Imster Buabe legten eine gelungene und überzeugende Vorstellung der Begeisterung für „ihre“ Fåsnåcht ab. Sie machten in jeder Phase deutlich, dass man keine Sorge um den Fortbestand dieser ehrwürdigen Tradition zu haben braucht: Die Zukunft des Unesco-Weltkulturerbes ist gesichert!

Von Manfred Thurner

Es ist schon bemerkenswert, was für Strapazen sich die Jungen auferlegten, den ganzen Tag ihrer Rolle gerecht zu werden, alle ihre Kräfte einzusetzen, um zu einer glanzvollen Buabefåsnåcht beizutragen. Wie stets war der Fåsnåchtssonntag natürlich nicht das Werk eines Einzelnen, sondern – immer schon (!) – das Ergebnis der Zusammenarbeit aller: der Eltern (die ihre Sprösslinge begleitet haben), der vielen kundigen Frauen (die sich um Gewand und Utensilien gekümmert haben), der Säckelmoaschter und Betreuer (welche die Tradition bewahren und weitergeben), der Blaulichtorganisationen, der Imster Gastronomie usw. Ihnen allen gebührt Lob. Gleich nach den Buben.

Dieser höchste weltliche Feiertag der Imster war wieder einmal gelungen und erfreute das Herz aller Fåsnåchtler sowie der unüberschaubaren Menge an Zuschauern.

Das Titelzitat stammt übrigens aus dem Gedicht „’s Hexezurfe“ von Kopp.

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