„Ein Wahnsinnsgefühl“

Die erfolgreichen Matt-Brüder: Mario, Michael und Andi mit Sohn Samuel. RS-Foto: Zangerl

Michael Matt gewinnt Slalom in Kranjska Gora

Flirsch ist um einen großen Sohn reicher, und wieder kommt er aus dem Hause Matt. Michael Matt, der jüngste der drei Matt-Brüder hat mit seinem Sieg im Kranjska-Gora-Slalom bewiesen, dass er zur Slalom-Elite aufgestiegen ist. Ihm zu Ehren hat der Obmann des Skiclubs Flirsch, Rudolf Hauser, innerhalb weniger Stunden einen kleinen Empfang in seiner Heimatgemeinde organisiert.

Von Elisabeth Zangerl

„Diese Leistung wollten wir feiern“, freute sich der Obmann beim Emfang am Sonntagabend. Mit von der Partie waren neben Familie und Freunden auch Skiclub-Ausschussmitglieder, sein ehemaliger Trainer Norbert Juen, Vertreter der Trainingsgemeinschaft  Stanzertal, Bgm. Roland Wechner sowie stellvertretend für den Tourismusverband die Obfrau der Ortsstelle Flirsch Monika Federspiel (der TVB hat die Finanzierung der Feier samt Abendessen übernommen). Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Fanclub, der seinen Michi immer unterstützt: „Der harte Kern des Fanclubs war mit in Kransjska Gora“, erzählt die Obfrau Edith Mayr, die ebenso wie Michael Matt und die mitgereisten Fanclub-Mitglieder gleich im Anschluss an das Rennen die Heimreise angetreten hat und der Feier beiwohnte.

„EIN GRINSER IM  GESICHT“. Sichtlich stolz und bestens gelaunt zeigte sich Michael Matt im Rahmen des Empfanges anlässlich seines ersten Weltcupsiegs: „Im ersten Durchgang hab ich das Beste daraus gemacht“, so Matt über die schlechter werdenden Pistenverhältnisse, wobei er sich trotzdem auf Rang zwei platzieren konnte. Und „im zweiten Durchgang habe ich vom Start aus zugeschaut und gesehen, dass viele Läufer extrem viel Zeit verloren haben. Doch dann hab ich mir vorgenommen, mich aufs Skifahren zu konzentrieren.“ Und das ist dem Flirscher offensichtlich gelungen: Trotz eines Rückstandes von über einer Sekunde auf den Führenden nach dem ersten Durchgang, Stefano Gross, setzte sich Matt durch und verbuchte in Kranjska Gora seinen ersten Weltcupsieg. „Es war wahnsinnig schwer zu fahren, die Piste war in einem schlechten Zustand, doch es ist mir gelungen, eine gute Linie zu finden.“ Der 23-Jährige schmunzelte nach dem ersten Weltcupsieg: „Es ist ein Wahnsinnsgefühl, einfach unbeschreiblich. Es zieht einem einen ‚Grinser’ ins Gesicht, der nicht mehr weggeht.“ Am 12. März steigt Michael Matt übrigens in den Flieger und absolviert am 19. März seinen letzten Renneinsatz in dieser Saison beim Slalom in Aspen.

Mario Matt, Rudolf Hauser, Hubert und Hanni Matt, Michael Matt mit seiner Freundin, Andi Matt, Edith Mayr, Bgm. Roland Wechner und Monika Federspiel (v. l.). RS-Foto: Zangerl

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