Einstimmigkeit in Oetz

Dritte Gemeinderatssitzung 2017 in Oetz: Der Oetzer Gemeinderat präsentierte sich gegenüber der RUNDSCHAU als effizientes, gut informiertes und an praktischen Gesichtspunkten orientiertes Gremium. RS-Fotos: Bundschuh

Kindergarten – Volksschule – Musikpavillon

Konstruktiv und bürgerorientiert verlief die dritte Sitzung des Oetzer Gemeinderates am vergangenen Mittwoch. Umfangreiche Zu- und Neubauten an Kindergarten, Volksschule und Musikpavillon werden in Angriff genommen.

Von Peter Bundschuh

Die Vergabe diverser Aufträge für Neu-, Zu- und Umbauten an Kindergarten, Volksschule und Musikpavillon der Gemeinde Oetz stehen zu wesentlichen Teilen fest und wurden von Bürgermeister Hansjörg Falkner im Einzelnen erörtert. Die Beschlussfassung des Gemeindeparlamentes erfolgte einstimmig. Die derzeitig günstige Auslastungslage für das heimische Baugewerbe ist erfreulich, hat aber auch zur Folge, dass sich das „Griss“ der einschlägigen Firmen um die aktuellen Abrissarbeiten und Bauaufträge der Gemeinde Oetz ziemlich im Rahmen hält und sich auch das Preisniveau dem herrschenden „Bauboom“ anpasst. Große Positionen wie Baumeisterarbeiten konnten dennoch zufriedenstellend besetzt werden, manches wird noch nachzuverhandeln sein. Alles in allem wird mit einem Netto-Kostenaufwand von etwa zweieinhalb Millionen Euro zu rechnen sein. Dazu der „Dorfchef“: „Schauen wir, wie wir die Budgetierung anpassen“, des Weiteren geht Falkner davon aus, dass die Arbeiten im Herbst abgeschlossen werden können. Mit dem Baubeginn ist demnächst zu rechnen.

„Klassiker“.

Änderungen des Flächenwidmungsplanes, Befassung mit Bebauungsplänen und Grundstücksverkäufe auch in kleinstem Rahmen, aber für die Antragsteller sehr wichtig, gehören zu den Klassikern bei Gemeinderatssitzungen. Sämtliche diesbezüglichen Tagesordnungspunkte wurden eingehend diskutiert, die Anträge erhielten die geschlossene Zustimmung der MandatarInnen. Der Oetzer Gemeinderat präsentierte sich gegenüber der RUNDSCHAU als effizientes, gut informiertes und an praktischen Gesichtspunkten orientiertes Gremium.

Aus dem Bürgermeisterbericht.

Schnellfahrern im „Zebrastreifenbereich“ soll durch einen mobilen Geschwindigkeitsanzeiger abgeholfen werden. Dieses Mittel habe sich erfahrungsgemäß gut bewährt. Eine mögliche Gefahrenquelle (Felsen oberhalb des Weges) am Wanderweg Piburger See wurde mit „Spionen“ versehen und steht somit unter Beobachtung. Ebenso Piburger See: Die Sanitäranlagen werden bis Beginn der Badesaison saniert sein. Dass am Tag der Umwelt in Oetz 750 Kilo Müll gesammelt wurden, spricht sehr für die beteiligten HelferInnen, allerdings weniger für die VerursacherInnen. Um die Belegung der Neuen Mittelschule mit SchülerInnen könnte es besser stehen. Registriert werde ein deutlicher Schwund, dem man entgegenwirken müsse. Unter anderem wäre auch die Umgestaltung zu einer Schwerpunkt-NMS anzudenken.

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