Es bleibt die Liebe zum Menschen

Im Anschluss wurde in gemütlicher Runde über gemeinsam Erlebtes gesprochen. Im Bild – der Imster FF-Kdt.Stv. Roland Thurner, mit dem Imster FF-Kdt. Thomas Friedl, Andreas Falkner RK-Ortsstelle Sölden, David Schmid RK-Ortsstelle Längenfeld und LA Bgm. Stefan Weirather (v.l.). RS-Foto: Burger

Jahreshauptversammlung der Rotkreuz-Ortsstelle Imst mit Neuwahlen, Ehrungen, Beförderungen, Gedenken und Rückblick

Die Neuwahl des neuen Vorstandes war nicht der einzige Punkt auf der Tagesordnung zur Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Imst. Ehrungen, Beförderungen, Gedenken der Verluste und ein Jahresrückblick füllten den Abend. Viele hauptberufliche und freiwillige Helfer sowie alle leitenden Vorgesetzten berichteten über ihre Erfahrungen und freuen sich über die vielen kommenden Herausforderungen im Jahr 2018.

Von Mel Burger

Die neue Führungsriege dankte ihren Vorgängern für die tollen Leistungen (v.l.): Neo-Ortsstellenleiter-Stv. Manuel Flür, Ortsstellenleiter a.D. Gregor Posch, Kameradschaftsführer a.D. Rene Larcher, Ortsstellenleiter-Stv. a.D. Simon Klotz und Neo-Ortsstellenleiter Anton Koler. RS-Foto: Burger

Ortsstellenleiter Gregor Posch führte gekonnt durch den Abend und sprach über das vergangene Jahr und seine Ergebnisse. Der hohe Anstieg der Nachtdienste zwischen vier und fünf Uhr früh, die generelle Zunahme der Ausfahrten um zwölf Prozent und die tolle Ausbildung neuer Anwärter wurden von ihm erörtert. Sein großer Dank galt aber auch allen Blaulichtorganisationen, die in Imst eine sehr gute Zusammenarbeit bewerkstelligen. Im Jahr 2017 wurden 13457 Fahrten erfolgreich absolviert, wobei die Tagesfahrten mit 11644 einen Anstieg verzeichnen.

Projekte.

Ein positives Beispiel für sehr gut geleistete Dienste ist das Projekt „Area 47“, das die Ortsstelle Imst letztes Jahr allein abdeckte. Heuer eine sehr wichtige Veranstaltung wird im September die Rad-WM werden, bei der in Tirol mit 500000 Zuschauern gerechnet werden muss. Etappenstarts wird es in Kufstein, Wattens und auch in der Area 47 geben und das Ziel wird immer die Hofburg in Innsbruck sein. Ebenso plant man mehrere große Katastrophenübungen im Ötztal.

Neuwahlen.
Der (noch) Ortsstellenleiter-Stv. Simon Klotz bei seiner Stimmabgabe. RS-Foto: Burger

Nach den Abschlüssen des Vorstandes und dem Kassenbericht, der auch heuer wieder positiv ausfiel, wandte man sich vielen Beförderungen und Ehrungen zu. Erst danach wurde zu den Neuwahlen geschritten. Ortsstellenleiter Posch bedankte sich erneut für seine zehn Jahre als Leiter und freut sich nun auf frischen Wind, da er für die Wahl nicht mehr zur Verfügung stand. Ebenso galt dies für den Posten des Ortsstellen-Stellvertreters und den Kameradschaftsführer, da auch Simon Klotz und Rene Larcher aus persönlichen Gründen ihren Posten freigaben, aber selbstverständlich beim Roten Kreuz bleiben möchten. Anton Koler heißt der neue Ortsstellenleiter von Imst, der mit einer großen Mehrheit gewählt wurde, und sein Vertreter wurde Manuel Flür. Der neue Ortsstellenleiter Koler begann seine Ansprache mit dem zutreffenden Zitat von Albert Schweizer: „Man muss etwas, und sei es noch so wenig, für diejenigen tun, die Hilfe brauchen, etwas was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu dürfen.“ Danach richteten die Ehrengäste wie Polizeikommandant Engelbert Plangger, Feuerwehrkommandant Thomas Friedl, Bürgermeister Stefan Weirather und Stadtpfarrer Alois Oberhuber ein paar Worte und ihren Dank an alle Anwesenden.

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Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.