Es wird Dampf gemacht

Das von den Zammer Jugendlichen gewünschte Trampolin soll bald stehen. RS-Foto: Tiefenbacher

Zams: Wünsche der Jugendlichen werden umgesetzt

 

Der Jugend in Zams eine Stimme zu verleihen, könnte bald Realität sein: Die Installierung eines neuen Jugendgemeinderates nimmt Formen an.

 

Von Herbert Tiefenbacher

 

Wie berichtet, äußerten in Zams die Jugendlichen im Rahmen einer Befragung den Wunsch nach mehr Möglichkeiten der Beteiligung und Mitsprache. Der Zammer Gemeinderat begrüßte einhellig das Begehren der 10- bis 19-Jährigen. Angedacht ist, einen Jugendgemeinderat ins Leben zu rufen. Über dieses Gremium sollen die Belange, Ideen und Forderungen von Kindern und Jugendlichen an die kommunale Politik herangetragen werden.

 

VIER PROJEKTE. Über Vorschlag von Bgm. Siegmund Geiger wurde Christoph Wolf (ÖVP) vom Zammer Gemeinderat beauftragt, den Versuch zu starten, einen Jugendgemeinderat zu installieren. Man ist auf dem Weg in die Startlöcher. Eine Gruppe von Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren (mit dabei auch eine 35-jährige Mama) trifft sich monatlich und treibt die Sache voran. Einerseits wird an einem Konzept zur Einrichtung eines 14-köpfigen Jugendgemeinderates gefeilt, andererseits werden Themen strukturiert und Ideen entwickelt. Wie Wolf dem Gemeinderat berichtete, kristallisierten sich vier Projekte (Trampolin, Jugendraum, Laufparcours und Grillplatz für Vereine) heraus, denen höchste Priorität eingeräumt wurde.

 

TRAMPOLIN UND JUGENDRAUM. Bgm. Geiger macht Druck, damit das Trampolin noch bis Ende Mai aufgestellt wird. „Ansonsten ist der Gemeinderat unglaubwürdig“, betonte Geiger. An der Umsetzung wird jetzt laut Christoph Wolf mit Volldampf gearbeitet. Am 21. Mai wird die Arbeitsgruppe der Jugendlichen in einem außerordentlichen Treffen den Standort fixieren. Auf dieser Grundlage wird der Planungsausschuss am 24. Mai eine endgültige Entscheidung treffen. VBgm. Josef Reheis kündigte im Gemeinderat an, dem Wunsch der Jugendlichen nach einem Jugendraum Geltung zu verschaffen: „Wir müssen die Anliegen der Jugend ernst nehmen.“ Das heißt, dass das Projekt „Jugendraum“ anzugehen ist und nicht auf die lange Bank geschoben wird. Reheis: „Ich werde zur nächs-ten Sportausschusssitzung zwei Jugendliche einladen, damit diese dort ihre Idee präsentieren können. Dann sieht die Jugend, dass sich etwas rührt.“

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