Faszination Blasmusik

Alle Teilnehmer am diesjährigen Bezirkskonzertwertungsspiel samt Jury und AMB-Vorstand freuten sich über die gelungene Veranstaltung und sicherten ihre Teilnahme bei weiteren Wertungsspielen zu. Foto: AMB

Außerferner Musikkapellen glänzten beim Bezirkskonzertwertungsspiel

Das Bezirkskonzertwertungsspiel am Sonntag, dem 7. Mai, entwickelte sich zu einem musikalischen und gesellschaftlichen Höhepunkt der großen Musikerfamilie des Außerferner Musikbundes. Als Gastgeber fungierte die Bundesmusikkapelle Tannheim mit ihrem Obmann Sandro Grad und ihrem Kapellmeister Dominik Bilgeri an der Spitze. Sie standen mit dem gesamten Vorstand des Außerferner Musikbundes von früh bis spät im Einsatz.

Das Wertungsspiel stand in diesem Jahr – unter dem Motto „Faszination Blasmusik“ – ganz im Zeichen des Landesmusikfestes des Tiroler Blasmusikverbandes. Mit einem beeindruckenden Teilnehmerrekord von 17 Kapellen mit insgesamt ca. 800 MusikantInnen  sorgte das Event den ganzen Tag  über für Volksfeststimmung. Mit großem Engagement und viel Begeisterung wurden die Pflicht- und Selbstwahlstücke eindrucksvoll präsentiert.

Internationale Jury. Philipp Kufner (D), Vorsitzender der Jury und seine beiden Kollegen, Willi Buechel (LIE) und Manuel Epli (D), bewerteten die antretenden Kapellen, um dann in Jurygesprächen das derzeitige Niveau der Kapellen zu analysieren und so das musikalische Potenzial der Kapellen zu erörtern. Schon im Gründungsmanifest des Musikbundes von 1929 steht, dass heimische Kapellen Tradition pflegen und ihre Leistungen der Bevölkerung präsentieren sollen. Mit dem Bezirkskonzertwertungsspiel wurde dem Grundsatz Genüge getan und eine beeindruckende Leistungsschau geboten.

Lebendige Blasmusikszene. Neben dem alljährlich stattfindenden Bundesmusikfest sorgte der Außerferner Musikbund, als einer der größten des Landes Tirol, mit diesem Konzertereignis für eine musikalische Bereicherung der Tiroler Kulturszene. Bezirkskapellmeister Harald Beyrer, der für die Gesamtorganisation verantwortlich zeichnete, zeigte sich begeistert, dass es nach 2014 auch heuer wieder sehr viele „Wiederholungstäter“ beim Wertungsspiel gab.  In den Kapellen wird mit großem Engagement und viel Freude gearbeitet. In zahlreichen Proben gelingt es, die Werke einzustudieren, dann zu präsentieren und so Zuschauer und Jury in den Bann zu ziehen.
Von den Juroren wurden nicht nur die Veranstaltung und die gute Arbeit gelobt, sondern auch das Engagement, an Konzertwertungsspielen teilzunehmen.
Die 17 teilnehmenden Kapellen waren vom Feedback und den Tipps der Juroren begeistert. Viele äußerten die Bereitschaft, bei nachfolgenden Wertungsspielen mitzuwirken und die Tipps der Jury bestmöglich umzusetzen.

Gedanken des Bezirks-obmannes. Bezirksobmann Horst Pürstl ist überzeugt, dass, „die Teilnahme an Konzertwertungsspielen als Zielsetzungen und Ansporn für die gemeinsame Probenarbeit gesehen werden kann.“ „Jede Teilnahme an einem Konzertwertungsspiel ist für die Musikkapellen ein Erfolg. Jeder Teilnehmer ist ein Sieger“, ist sich der Obmann sicher.
„Ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben, sich darauf zu konzentrieren und mit viel Ehrgeiz vorzubereiten, führt zu einer Steigerung des Niveaus der Kapelle. Man bekommt durch die Juroren ein fruchtbares Feedback und erfährt, wo man sich verbessert hat und wo noch musikalische Potentiale stecken“, führt Horst Pürstl weiter aus.
„Natürlich müsse man auch die Nervosität im Zaum halten. Letztlich macht eine erfolgreich absolvierte Konzertwertung Mut und  gibt Ansporn, mit viel Engagement weiterzumachen und sich für die eigene musikalische Entwicklung und die der gesamten Kapelle einzusetzen. Gemeinsame Arbeit steigert das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt in der Musikkapelle“, schließt Pürstl seine Gedanken ab.

„Wir machen weiter“. Der Vorstand des Außerferner Musikbundes kann auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken und wird den Kapellen auch in Zukunft derartige Events anbieten.