„Fratelli e sorelle, buon giorno!“

Für sie alle war diese Romreise, vor allem aber die Audienz bei Papst Franziskus, ein einschneidendes Erlebnis, das sie nicht so schnell vergessen werden. Als Erinnerung bekamen alle Teilnehmer geweihte Rosenkränze mit auf den Weg. RS-Fotos: Krismer

Imster Schützen auf Pilgerfahrt zu Papst Franziskus

„Fratelli e sorelle, buon giorno – Brüder und Schwestern, guten Tag!“ Ähnlich wie bei seinem ersten Auftritt nach seiner Wahl im März 2013 – lediglich der Tageszeit angepasst – begrüßte Papst Franziskus unlängst am 13. September Pilger bei der Audienz vor dem Petersdom. Darunter auch Marketenderinnen und Schützen aus Imst. Die Imster Delegation war hauptsächlich, aber nicht nur wegen der Audienz nach Rom gereist, sondern auch um die „Ewige Stadt“ zu erforschen.

Von Ewald Krismer

Bestens vom Obmann der Imster Schützen, Rolf Krabichler und von Reiseleiter Eduard Meze organisiert war die Pilgerfahrt einiger Imster Schützen und Marketenderinnen samt Partnern nach Rom. Mit dabei war auch Stadtpfarrer Cons. Alois Oberhuber und Bürgermeister Stefan Weirather, der in Rom für zwei Tage zur Gruppe stieß. Angeleiert hat dieses Vorhaben aber der als reiselustig bekannte Schützenhauptmann Georg Posch der Jüngere.

Die erste Etappe führte die fromme Pilgerschar nach Pisa, wo natürlich der „Schiefe Turm“ und die anderen Sehenswürdigkeiten einer Betrachtung unterzogen wurden. Am nächsten Tag dann ab nach Rom. Dort stand am ersten Tag die Führung mit zwei charmanten Führerinnen durch das klassische Rom auf dem Programm. Das antike Rom war am vierten Tag an der Reihe. Der Morgen des zweiten Tages in Rom war der Messe mit Pfarrer Alois Oberhuber im Petersdom gewidmet. Anschließend führten die beiden Führerinnen die fromme Pilgerschar durch die vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle und zum Schluss durch den Petersdom und die vatikanischen Grotten.

Der Höhepunkt der Reise war natürlich am Tag darauf die Audienz mit Papst Franziskus am Petersplatz vor der Peterskirche. Die Beziehungen des Apostolischen Ritters Eduard Meze, ausgezeichnet mit dem Silvesterorden durch Papst Paul VI., ermöglichte es den Imstern, Papst Franziskus ganz nahe zu sein.

Am letzten Tag unternahmen die Imster Pilger einen Abstecher nach „Castel Gandolfo“, dem Sommersitz der Päpste. Auf dem Weg dorthin besuchten sie die Kirche „Sankt Paul vor den Mauern“. Tags darauf ging es dann wieder nach Hause, nicht aber ohne am Denkmal Andreas Hofers in Mantua kurz zu verweilen, die Tiroler Landeshymne zu singen und seiner zu gedenken.

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