Fußball-Leckerbissen in der Imster Velly-Arena

In beiden Strafräumen herrschte zumeist hektischer Hochbetrieb, um jeden Zentimeter wurde beinhart gekämpft. RS-Foto: Suitner

Hochkarätiges Testspiel zwischen den Europa-League-Startern SC Freiburg und Konyaspor Kulübü

„Nix zu verschenken“ hatten die beiden Spitzenklubs aus Deutschland und der Türkei, die sich in einem Vorbereitungsspiel auf die kommende Saison 2017/18 im Imster Sportzentrum bei perfekten äußeren Bedingungen gegenüberstanden. Zahlreiche Zuschauer waren gekommen, um den Profis auf die Beine zu schauen, trotz vieler Wechsel sah man spannenden Tempofußball und harte Zweikämpfe. Mit zwei schnellen Toren in Hälfte eins sicherte sich Freiburg den Sieg, der bei besserer Chancenauswertung auch noch höher hätte ausfallen können. Wieder einmal hat sich die Velly-Arena als wahres Schmuckkästchen und idealer Austragungsort für Profispiele erwiesen, was auch von beiden Teams mehr als nur bestätigt wurde.

Von Wolfgang Suitner

Thomas Schatz, Sportreferent der Stadtgemeinde Imst und selbst langjähriger und erfolgreicher Trainer der Kampfmannschaft, sprach von einem idealen Event: „Spiele dieser Art haben die perfekte Größenordnung und sind gut bewältigbar in Hinblick auf die Logistik und die erforderliche Infrastruktur wie Parkplätze und Gastronomie. Auch aus werblicher Sicht kann die Stadt durch solche Sportevents profitieren, ebenso wenig ist der touristische Nutzen von der Hand zu weisen.“ Ein großes Kompliment sprach Schatz dem Sportverein für dessen Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde aus, die die Basis für die erfolgreiche Umsetzung waren.

Beste Bedingungen.

Zum fünften Mal ist das Team von Konyaspor Kulübü, aktueller und regierender Cupsieger in der Türkei, in der Therme Längenfeld zu Gast und bereitet sich dort auf das jeweils kommende Fußballjahr vor. In der letzten Saison sorgte der Verein des neuen Trainers Mustafa Resit Akcay auch international für Furore und erreichte das Sechzehntelfinale. Im Moment gilt es, den Aderlass durch viele Spielerabgänge zu verkraften und möglichst schnell den Umbruch bzw. Einbau der neuen zu schaffen, um in der Erfolgsspur zu bleiben.

Wie bei den Profis.

Begeistert zeigt sich auch Sascha Glunk, Pressesprecher des SC Freiburg, von der Anlage in Imst, die „jedem Profiverein zur Ehre gereichen würde“. Seit mittlerweile elf Jahren schlägt die Mannschaft in ununterbrochener Folge ihre Zelte in Österreich auf, aktuell ist man in Schruns zum Trainingslager eingebucht. Mit dem neuen Topstar Bartosz Kapustka, der aus Leicester City gekommen ist, und dem österreichischen Neuzugang Philipp Lienhart, vormals bei Real Madrid unter Vertrag, will man das Abenteuer Europa-League optimal vorbereitet angehen.

Hinaus in die Welt.

Erstmals wurde aus Imst ein Spiel live in das Fußballportal „Laola“ übertragen und erreichte hunderttausende Fans, am kommenden Dienstag konnte mit dem Testspiel des deutschen Traditionsvereins HSV gegen den holländischen Spitzenklub Sparta Rotterdam ein weiterer „Vorbereitungskracher“ an Land gezogen werden, der wiederum den Hauch von Europa durch die Imster Velly-Arena wehen lässt.

Der gemeinsame Einmarsch der beiden Mannschaften zum internationalen Testspiel. RS-Fotos: Suitner
Der Imster Sportreferent Thomas Schatz (r.) genoss das Spiel und freute sich über die gute Werbung für die Stadtgemeinde.
Beste Stimmung auf einer gut besetzten Tribüne in der Imster Velly-Arena.
Nach dem Schlusspfiff herrschte „Belagerungszustand“, um die heißersehnten
Autogramme zu ergattern.

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