„Heute in Reutte“

Gemeinsam mit seinem Team aus dem Bezirk Reutte: Markus Eberle, Elisabeth Pfurtscheller, Philipp Zangerl, Sonja Ledl-Rossmann und Pascal Winkler (1., 2., 4., 5., und 6. v.l.) sieht LH Günther Platter der Landtagswahl optimistisch entgegen. RS-Fotos: Schretter

LH Günther Platter besuchte im Rahmen der Bezirkstour auch das Außerfern

Während der Intensivphase des Wahlkampfs stattete VP-Spitzenkandidat Landeshauptmann Günther Platter allen Tiroler Bezirken einen Besuch ab. Am Freitag, dem 16. Februar, war er zu Gast im Außerfern. 

LH Platter wurde auf seiner Besuchstour in Reutte von den Außerferner Bezirks- und Landeslistenkandidaten begleitet. Gemeinsam mit Sonja Ledl-Rossmann (Landesliste Platz 2, Bezirksliste Platz 1), Elisabeth Pfurtscheller (Landesliste Platz 32), Philipp Zangerl (Landesliste Platz 23), Pascal Winkler (Landesliste Platz 65) und Markus Eberle (Bezirksliste Platz 2) besuchte er zunächst ein Außerferner Paradeunternehmen – das Autohaus Schweiger.
LH Platter zeigte sich beeindruckt, welche Entwicklung das Unternehmen seit 1992 genommen hat. 2000 verkaufte Autos pro Jahr, 70 Mitarbeiter, zehn Lehrlinge in Ausbildung – das seien schon sehr imposante Zahlen.

Kurz, aber intensiv. Die VP Tirol hat sich entschieden, in eine vierwöchige intensive Wahlauseinandersetzung zu gehen. Kurz und präg-nant umriss der VP-Spitzenkandidat den deutlichen Vorsprung, den die Partei während ihrer Regierungsjahre herausarbeiten konnte. In puncto Beschäftigung sei gerade das Außerfern mit einer Beinahe-Vollbeschäftigung besonders hervorzuheben. Tirol zeigt eine sehr erfreuliche Arbeitslosenquote. „Unsere Wirtschaft ist gesund und verzeichnet ein starkes Wachstum. Das habe ich gerade wieder eindrucksvoll bei der Betriebsbesichtigung hier im Autohaus Schweiger gesehen“, so der Landeshauptmann. Als besonders wichtig erachtet er das dichte soziale Netz, auf das sich Tirol stützen kann, ebenso seien die Finanzen geordnet und man sei gut aufgestellt.
Die Digitalisierung schreitet voran, auch hier nimmt der Bezirk Reutte eine wichtige Rolle ein.
„Alle das zeichnet Tirol aus. Es liegt auch in unserer Mentalität, diesen Vorsprung zu erarbeiten, beizubehalten und auszubauen“, spricht Platter seinen Mitstreitern seinen Dank und sein Lob aus.

„Ich will den Ausbau!“ Auf dem Erreichten und den Erfolgen soll man sich nicht ausruhen, der Ausbau werde weiter betrieben.  „Ich will den sozialen Frieden im Land und werde mich immer einschalten, wenn ich merke, dass dieser in Gefahr ist“, stellt Günther Platter klar. Die Sicherheitsfrage im Land nennt er an zweiter Stelle. Platter tritt weiter für den Stop der illegalen Migration ein. Der Brenner werde seither mit 180 Polizisten überwacht. Platter stellt gleichzeitig die Forderung nach 300 neuen Planstellen für die Polizei. „180 Polizisten, die am Brenner stationiert sind, fehlen natürlich im Land, deshalb brauchen wir diese 300 Planstellen, was die Polizei betrifft”, so der Landeshauptmann dazu.
Ein besonders strapaziertes Thema ist jenes des Verkehrs im und durch den Außerfern. „Ich will keine neue Transitroute durch den Bezirk Reutte“, erklärt Günther Platter mit Nachdruck. „Ich erteile eine Absage an alle, die eine große Tunnellösung und damit das Fallen der Tonnagebeschränkung befürworten. Wir brauchen den Fernpass-Scheiteltunnel und den Tschirganttunnel. Dass diese Variante mehrheitlich gefordert wird, zeigt, dass 87 Bürgermeister die Resolution unterzeichnet haben“, ist seine klare Ansage.
Der Ausweichverkehr und die Tonnagebeschränkungen müssen noch stärker kontrolliert werden.
„Die Blockabfertigung bleibt! Da sind mir Widerstände egal. Wir können keinen Verkehrsstillstand haben. Wenn ab Juni die Europabrücke saniert wird, wird auch Bayern mit noch mehr Tagen Blockabfertigung rechnen müssen.“ Die Korridormaut kommt, die Strecke München bis Verona ist schon fix. Darüber hinaus wird es im Mai in Tirol eine Sitzung mit den Verkehrsministern von Italien, Deutschland und Österreich für weitere Verhandlungen geben. Über den Brenner werde so viel gefahren, weil es billiger ist, als  die kürzere Verbindung durch die Schweiz zu nehmen. Daher komme die Korridormaut.
Als eine der größten Herausforderungen betrachtet LH Platter die Pflegethematik. Er sichert massive Unterstützung für die Pflege zuhause zu, schließlich würden 70% aller zu pflegenden Personen zuhause betreut. In die Bereiche Tages- und Kurzzeitpflege wird investiert werden, die Sozial- und Gesundheitssprengel sollen eine Aufwertung erfahren. Günther Platter verspricht Chancengleichheit für den ländlichen Raum. „Im Hinblick darauf werden in den kommenden fünf Jahren 100 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Ich bin auch ein absoluter Befürworter der gewünschten HTL für digitale Technologien.“

Nicht wie Deutschland. In seinen Schlussworten lobt der Landeshauptmann sein Team im Bezirk Reutte. Man sei bestens aufgestellt, dennoch komme es auf jede einzelne Stimme – sprich eine gute Wahlbeteiligung – an. „Ich will keine Situation in Tirol wie zur Zeit in Deutschland. Das wird nicht passieren, wenn die VP gewählt wird. Wir streben 40% an. Unser Land muss sich ordentlich weiterentwickeln können.“

Volksnah. Die Nähe zur Bevölkerung zu suchen und mit den Menschen über ihre Angelegenheiten zu sprechen, sind für Landeshauptmann Günther Platter nicht nur leere Worte. Der bescheidenen Witterung zum Trotz, kamen etliche Außerferner am Freitag, dem 16. Februar, zum Isserplatz in den Obermarkt. Bereits um 15 Uhr lockte ein buntes Rahmenprogramm viele nach draußen. Es war auch für jeden etwas geboten – musikalisch, kulinarisch und künstlerisch beim Kinderschminken.