Im Wahlkampfmodus

Die Goidinger-Verkaufsräume waren bis zum letzten Platz gefüllt. RS-Foto: Parth

Weißwurst, Wirtschaftsbund und Wiederwahl

Der Imster und Landecker Wirtschaftsbund unter den Obmännern Hannes Staggl (Imst) und Toni Prantauer (Landeck) ließen keinen Zweifel darüber aufkommen, wessen Vaters Kind sie sind und boten den zahlreich erschienenen Mitgliedern alles, was die Tiroler Volkspartei an Kapazundern zu bieten hat.

Von Thomas Parth

Ehrengast und Spitzenredner LH Günther Platter „abwärts“ war jüngst alles, was politisch Rang und Namen hat, im Imster Autohaus Goidinger versammelt. Wirtschaftsbündler aus dem Tiroler Oberland genossen neben Weißwürsten und Bierbrezeln auch die verbalen Ausführungen von Neo-Nationalrat Franz Hörl, Standortbürgermeister LA Stefan Weirather sowie VP-Tirol-Klubobmann Bürgermeister Jakob Wolf. LH Platter gab sich einerseits humorvoll und andererseits kämpferisch ob der bevorstehenden Landtagswahl, aber auch ob des Transitgipfels mit den Nachbarländern. Was die wirtschaftsfreundliche Ausrichtung der Tiroler Volkspartei anbelangt, blieb Platter in seinen Ausführungen ebenfalls nichts schuldig. Pro Regionalförderung, pro Gletscherehe Ötztal-Pitztal, er werde sich persönlich um das Hochwasserschutz-Thema in der Imster Au kümmern und werde mit „dem Wolf“ keine Revierstreitigkeiten in Imst austragen (Anm. eine Anspielung auf den vergangenen Landtagswahlkampf als Jakob Wolf „Wolfs Revier“ plakatierte).

Die Stimmung unter den anwesenden Wirtschaftstreibenden, Arbeitgebern und Industriegranden war spürbar gelöst und positiv. Der vermeintliche „Rückenwind aus Niederösterreich“, wo die ÖVP die Absolute erringen konnte, solle für die Tiroler Schwarzen mehr Auftrag als Vorbild sein. „Denn auch Tirol braucht in Wien eine starke Stimme“, schärften die VP-Wahlkämpfer ihren Unterstützern ein.