„Man hofft, das Leid ein bisschen zu nehmen“

Markus und Manuela Wäspi – die Mama hofft, ihrem Sohn das Leid durch eine von zwei Therapiearten ein wenig zu nehmen. Foto: Wäspi

Hilfe für den jungen Markus aus Landeck, der u. a. an einem Entwicklungsrückstand leidet, erbeten

 

Vor acht Jahren hat die RUNDSCHAU erstmals über Markus und seine Mutter Manuela Heimhilcher aus Graf berichtet – damals wurde dem Bub dank einer Spendenaktion eine Delfintherapie ermöglicht. Nun hofft die Mutter auf eine weitere Linderung des Leids ihres Sohnes – es wurde eine Homepage mit umfangreichen Informationen eingerichtet.

 

Von Daniel Haueis

 

Seit dem letzten RUNDSCHAU-Bericht vor acht Jahren hat sich einiges getan: Manuela und Markus heißen nun Wäspi, und dank der Heirat mit Patrick Wäspi und weiterem Mutterglück wurde aus Mutter und damals zwei Kindern eine siebenköpfige Familie, die nun in Landeck wohnt. Wenig geändert hat sich an Manuela Wäspis Sorge um ihren Sohn Markus – er ist inzwischen 13 Jahre alt und leidet aufgrund einer Meningokokkensepsis im Alter von einem halben Jahr an einem Entwicklungsrückstand, Wahrnehmungsstörungen, Epilepsie und zeigt selbstverletzendes Verhalten. Vor acht Jahren wurde Markus über eine Spendenaktion eine Delfintherapie ermöglicht: „Bei der Delfintherapie hat sich viel getan“, erinnert sich Manuela Wäspi an die Aufenthalte einmal in der Türkei und einmal in der Ukraine. Auch Musiktherapie hat Markus, der die Sonderschule Zams besucht, geholfen.

 

„MAN HOFFT, DAS LEID EIN BISSCHEN ZU NEHMEN.“ Manuela Wäspis nächstes Ziel ist eine Stammzellen-Therapie, auf die sie über das Delfinschwimm-Institut aufmerksam wurde. Informationen darüber hat sie auf https://markus-waespi.jimdo.com/ veröffentlicht, wo natürlich auch Markus vorgestellt wird. „Diese Homepage haben wir eingerichtet, um Spenden für Markus’ Therapien zu sammeln. Falls ihr uns unterstützen wollt, findet ihr Markus’ Spendenkonto auf dieser Seite. Wir sind um jede Spende sehr dankbar“, schreibt die Mutter, die auf Besserung durch die Therapie, die allerdings 20.000 Euro kostet, hofft. „Man hofft, das Leid ein bisschen zu nehmen“, sagt Wäspi, die ihrem Sohn die Nebenwirkungen der bisherigen medikamentösen Behandlung nicht mehr zumuten will. Sollte die Stammzellentherapie nicht finanzierbar sein, möchte Manuela Wäspi ihrem Sohn nochmals eine Delfintherapie ermöglichen – sie kostet 6.700 Euro.

Nochmals die Homepage-Adresse: https://markus-waespi.jimdo.com. Das Spendenkonto: Manuela Wäspi, Spende Markus Therapie, IBAN: AT66 2050 2000 0216 1479, BIC:SPIMAT21XXX, BLZ: 20502, Sparkasse Imst AG.

Patchwork-Familienbild mit Mama Manuela, Papa Patrick Wäspi, fünf Kindern und Hund. Foto: Wäspi