Mehr Platz für die Familie Zeiller

Birgit Maier-Ihrenberger erklärt ein sogenanntes Fahnenbild. Künstlerisch nicht besonders wertvoll, sind diese Bilder dennoch eine gelungene Ergänzung zur Ausstellung. RS-Fotos: Schretter

Neue Bilder und neue Erkenntnisse zur Malerfamilie Zeiller erhielten mehr Raum im Museum „Grünes Haus”

Am Donnerstag, dem 4. Mai, wurden im Museum „Grünes Haus” in Reutte neugestaltete Räume präsentiert, die der Reuttener  Malerfamilie Zeiller gewidmet sind.

Museumsvereinsobmann Ernst Hornstein erläuterte, dass neue Erkenntnisse nach der Ausstellung rund um Franz Anton Zeiller im Jahr 2016 den Anstoß zur Erweiterung und Adaptierung der Zeiller-Räume gaben. Neues Material, Ankäufe und Leihgaben können nun in hellen Galeriezimmern gezeigt und bewundert werden.

Ausstellungskonzept. Das Konzept für diese neue Ausstellung stammt von der Reuttener Kunsthistorikerin, Mag.a Birgit Maier-Ihrenberger. Sie zeichnet auch für die Bilderauswahl und die Objekttexte verantwortlich.  Birgit Maier-Ihrenberger streicht die Bedeutung der Malerfamilie Zeiller für die Region und die angrenzenden Gebiete – vor allem Süddeutschland und Südtirol – heraus. 2008 wurde im Museum die erste Zeiller-Galerie eingerichtet. Der Schub, der sich durch die genannte Ausstellung im vergangenen Jahr ergeben hat, machte die Evaluierung notwendig.
Auch die Malschule der Zeiller, Nachfolger und Schüler erhielt ebenfalls mehr Ausstellungsfläche.  Auch technisch wurde aufgerüstet. An einem Touchscreen können Gemälde und Fresken detailgenau betrachtet werden. Neue gemäldeschonende Lampen wurden angebracht und eine Videoüberwachungsanlage wird eingebaut. Bei anregenden Gesprächen und einem kleinen Buffet ließen die Besucher den Abend ausklingen.