Qualifikation hat Zukunft

„Doppelmeister“ Andreas Zitt (Bildmitte) WK-Bezirksobmann Christian Strigl (r.) und Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner. Foto: Die Fotografen

„Doppelmeister“ aus Breitenwang

Mit der Verleihung der Meisterbriefe ging vor Kurzem der erfolgreiche Ausbildungsweg für die JungmeisterInnen in Tirol zu Ende. Mit der Absolvierung der Meisterprüfung sind sie nicht nur mit dem besten Rüstzeug für die berufliche Selbstständigkeit ausgestattet, sondern als ausgewiesene Experten auch die gefragten Fachkräfte von morgen.

Dass ein Meisterberuf auch im Jahr 2017 absolut gefragt ist, beweist Andreas Zitt aus Breitenwang eindrucksvoll: er hat binnen zwei Jahren gleich zwei Meisterbriefe mit Auszeichnung bestanden. Neben der höchsten Ausbildungsstufe im Konditorberuf absolvierte er auch die Meisterprüfung als Bäcker bravourös. „Wenn ich mir anschaue, mit welcher Energie der frischgebackene Meister an die Prüfung herangegangen ist und mit wie viel Talent er tagtäglich seinen Beruf ausübt, kann ich nur sagen: Gott sei Dank können wir auch in Zukunft auf das Meisterhandwerk zählen“, freut sich WK-Bezirksobmann Christian Strigl.

Die Basis für Erfolg. Obwohl bei der Übergabe des Meisterbriefes das Feiern über die erbrachte Leistung im Mittelpunkt stand, müsse das Handwerk aber auch an die Zukunft denken. „Der Wirtschaftskammer ist es ein Anliegen, die Attraktivität der dualen Ausbildung noch weiter zu erhöhen. Beste Qualifikation und hervorragendes Können wird in allen Handwerksberufen in Zukunft immer mehr nachgefragt sein. Denn exzellent ausgebildete Meister und qualifizierte Führungskräfte sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Betriebs. Man kann mit Überzeugung sagen, dass eine Branche eben nur so gut ist wie ihr Nachwuchs“, so der Obmann. Laut Strigl garantiere die duale Ausbildung die hervorragende Qualität des österreichischen Gewerbe- und Handwerks. „Um dieses System werden wir international beneidet – zu Recht, wie man sieht. Nicht umsonst sind die österreichischen Fachkräfte international gefragt. Und vor allem den zahlreichen Ausbildungsbetrieben ist es zu verdanken, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich traditionell sehr niedrig ists.“

Hoher Stellenwert. Wie Umfragen bestätigen, haben die Meister- und Befähigungsprüfungen auch in der Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert und die Meister genießen ein großes Ansehen – für Strigl keine Überraschung: „Die Beibehaltung der hohen Qualitätsstandards ist den Tirolern wichtig. Mit den Tiroler Meisterbetrieben verbinden sie Können, Qualität und Vertrauen.“