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In Hatting und Ranggen wurden am Wochenende zwei wichtige infrastrukturelle Einrichtungen offi ziell ihrer Bestimmung übergeben. In Hatting wurde die neue Mehrzweckhalle gefeiert, in Ranggen ist mit einem Festakt die neue Aufbahrungshalle gesegnet worden. |
Von Gebi G. Schnöll
Ganz Hatting war am Samstag auf den Beinen, als vor der neuen Mehrzweckhalle die Musikkapelle, Schützen, Fahneabordnungen und Ehrengäste aufmarschierten, um das Prunkstück offi ziell seiner Bestimmung zuzuführen. Bürgermeister Friedl Schöpf sprach von einem Festtag für die ganze Gemeinde, der in die Dorfchronik eingehen wird. "Seit 18 Jahren ist Hatting eine eigenständige Gemeinde. Heute ist ein Höhepunkt kurz vor dem Ende meiner politischen Karriere. Es hat viel Einsatz und eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat gebraucht, damit das Mehrzwecksaal-Projekt zum Tragen gekommen ist. Die 2004 errichtete Volksschule und der neue Mehrzwecksaal fügen sich bestens ins Ortsbild ein und bieten sowohl Schülern als auch den Hattinger Vereinen optimale Bedingungen", freute sich der Dorfchef.
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| RS-Fotos: Schnöll |
FEIERSTIMMUNG. Zum gelungenen Bauwerk gratulierten gleich mehrere Ehrengäste. Darunter auch Bezirkshauptmann Herbert Hauser, der in seiner festlaudatio die Wichtigkeit des neunen Kommunikationszentrums hervor gehoben hat. Die Musikkapelle gratulierte mit Ständchen, die Schützenkompanie mit einem Ehrensalut. Riesigen Applaus gab es für eine Gruppe der Volksschule, die mit dem Song "Let´s be fi t" Bewegung in den neuen Saal brachte. Die Baukosten für den Mehrzwecksaal in Höhe von 1,3 Millionen Euro haben die Gemeinde Hatting und das Land Tirol getragen. Das neue Mehrzweckgebäude beinhaltet einen Saal, ein großzügiges Fojer und mehrere praktische Nebenräume, die von der Schule und den Vereinen genützt werden können.
SPARSAM. In Ranggen wurde am Sonntag die neue Aufbahrungshalle samt ihrer Nebenanlagen gesegnet. Dem Festakt ging eine heilige Messe voraus, die von den Geistlichen Erich Saurwein, Franz Hofi nger und Pater Achim Bayer würdig gestaltet wurde. Bürgermeister Manfred Spiegl hielt in seiner Feierrede fest, dass die Gemeinde bei der Realisierung des neuen Bauwerks auf Sparsamkeit bedacht war. "Der Beschluss zum Bau der Leichenhalle ist 2007 gefallen. Es war eine mutige Entscheidung, für die ich mich beim Gemeinderat nochmals recht herzlich bedanken möchte." Die vorgesehen Baukosten in Höhe von 600.000 Euro wurden nicht überschritten, was in Ranggen auf breite Zustimmung stößt. Der Neubau beinhaltet neben der Leichenhalle auch zweckmäßige Nebenräume.
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