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Die Gemeinde Kappl hat ein Spendenkonto für die von der Mure schwer Betroffenen eingerichtet. Diesmal scheinen nämlich "nur" maximal 50 Prozent der Schäden aus dem Katastrophenfonds abgegolten zu werden. |
Von Daniel Haueis
Bgm. Helmut Ladner hat sich in einem Schreiben an die Kappler GemeindebürgerInnen bereits u. a. bei allen freiwilligen Helfern und insbesondere den Feuerwehren bedankt. "Zum einen können wir nur ohnmächtig zusehen, wie uns von einer Minute auf die andere der Boden unter den Füßen weggerissen wird, zum anderen jedoch sieht man, wie kurzlebig diese Ohnmacht ist,
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| RS-Fotos: Sailer, Archiv |
wenn die Betroffenen damit nicht allein gelassen werden und man gemeinsam und uneigennützig zusammenhilft und man so Enormes imstande ist zu leisten." Finanziell dürfte die Mure allerdings bei einigen ein "Loch" in die Geldtasche reißen. Nach einer Erhebung vor Ort und Schätzung der Inventarschäden des Landes sind es rund 1,5 Millionen Euro. DI Alois Poppeller stellt den Geschädigten "bei größeren Schäden" bis zu 50 Prozent aus dem Katastrophenfonds in Aussicht. Laut Bgm. Helmut Ladner sind 25 bis 30 Privatpersonen, darunter zwei, drei Betriebsinhaber, betroffen. Beim Hochwasser vom August 2005 wurden noch 50 bis 80 Prozent der Schäden ersetzt – damals gab es allerdings auch Spendenaufrufe etlicher
Institutionen. Die Gemeinde Kappl hat daher für die von der Mure Betroffenen ein Spendenkonto eingerichtet. Es lautet auf "Vermurung 12.7.2010", wurde bei der Raiba Paznaun, BLZ 36248, eingerichtet und hat die Nr.: 333.203. "Wir dürfen um Ihre Spende für die schwer betroffenen Familien bitten", so Bgm. Helmut Ladner, der das Konto verwaltet. Die Schäden sind in Summe zwar geringer als im Jahr 2005, für den einzelnen Betroffenen ist das aber wohl kein Trost.
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