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Das Fünf-Sterne-Hotel "Alpenkönig" in Reith b. Seefeld ist schon wieder in die Schlagzeilen geraten. Letzten Freitag wurde über die "Reither Immobilien GmbH", die an der Hotelanlage mit vierzig Prozent beteiligt ist, das Konkursverfahren eröffnet. Die Nobelherberge ist bereits im Dezember 2008 schon einmal in die Pleite geschlittert. Damals war es die "Reither Hotel Verwaltungs GmbH und Co.KG", die in den Konkurs gehen musste. Der Schuldenstand der "Reither Immobilien GmbH" soll sich laut Kreditschutzverband (KSV 1870} auf 11,9 Millionen Euro belaufen. Vom Konkurs sind etwa 90 Arbeitnehmer betroffen. |
Von Gebi G. Schnöll
Den Konkursantrag über das Vermögen der "Reither Immobilien GmbH" stellte die Gebietskrankenkasse Tirol. Die Gemeinschuldnerin betreibt seit Herbst letzten Jahres das Fünf-Sterne-Hotel "Alpenkönig" in Reith. Die "Reither Immobilien GmbH", deren Gesellschafter Ing. Udo Wanner, Dr. Wolfgang Walser und Dr. Richard Larcher sind, ist die Nachfolgegesellschaft der im Konkurs befindlichen "Reither Hotel Verwaltungs GmbH & Co. KG", die mit dem Nobelhotel
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| RS-Foto: Schhnöll |
im Dezember 2008 in die Pleite geschlittert ist. Die Gesamtverbindlichkeiten der "Reither Immobilien GmbH" sollen sich laut KSV 1870 auf rund 11,9 Millionen Euro belaufen. Insolvenzursache sei, so Walter Hintringer, der Chef des KSV 1870 Tirol, dass die Überschuldung der "Reither Immobilien GmbH" bereits einige Jahre zurück- datiere und es daher nur eine Frage der Zeit war, dass auch diese Gesellschaft in den Konkurs fällt. "Die Gesellschaft war bereits zum Zeitpunkt der Übernahme des Hotelbetriebes im letzten Herbst buchmäßig mit rund neun Millionen Euro verschuldet. Die buchmäßig ausgewiesenen Verbindlichkeiten lagen laut Bilanz 2008 bereits bei rund 11,9 Millionen und die Bilanzverluste wurden mit ca. zehn Millionen Euro ausgewiesen", erklärt Hintringer in einer Aussendung an die Medien.
ZUKUNFT OFFEN. Vom Konkurs der "Reither Immobilien GmbH" sind an die 90 Arbeitnehmer betroffen. "Ob das Hotel vom Masseverwalter weiterbetrieben werden kann, hängt ganz davon ab, ob dafür das notwendige Geld zur Verfügung steht und überdies keine weiteren Verluste eingefahren werden. Diesbezüglich wird es innerhalb der nächsten drei Wochen eine Entscheidung geben", lässt Walter Hintringer die Zukunft vom "Alpenkönig" noch offen.
INVESTOR. Geschäftsführer der "Reither Immobilien GmbH" ist Ing. Udo Wanner. Er erklärt der RUNDSCHAU gegenüber, dass die vom KSV genannten Verbindlichkeiten in Höhe von 11,9 Millionen Euro nicht mit der tasächlichen Höhe übereinstimmen. "Es sind lediglich ein paaar hunderttausend Euro und nicht Millionen von Euro. Bankschulden gibt es überhaupt keine", betont der Geschäfstführer. Er ist jedenfalls zuversichtlich, dass der Konkurs gegen seine Gesellschaft aufgehoben wird. "Zum einen ist das Hotel derzeit mit 370 Gästen pumpvoll, zum anderen haben für die Sommermonate an die 35.000 Gäste bereits gebucht. Es gibt im Hotel keine Lieferantenrechnung, die älter als dreißig Tage ist. Im Gegenteil, es sind noch etliche vom Hotel gestellte Rechnungen offen", so Wanner. Auf die Frage, ob es derzeit tatsächlich Gespräche mit einem Investor aus dem Orient gebe, sagt Wanner: "Es gibt konkrete Gespräche, aber sicher nicht mit einem Scheich. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen!"
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