„Sehr zufrieden“

Benedikt Lentsch: „Alles dafür tun, dass zumindest ein Mandat dazugewonnen wird.“ RS-Foto: Archiv

SP-Bezirksobmann Benedikt Lentsch Landeslistensechster

 

Die Sozialdemokraten Westtirols sind bei der nächsten Landtagswahl keine „Fixkandidaten“ – Landeck hat mit Bezirks-obmann Benedikt Lentsch als Sechstem der Landesliste noch die größten Chancen.

 

Von Daniel Haueis

 

Würde das letzte Landtagswahlergebnis wiederholt, gäbe es nach den nächsten Wahlen keinen Landecker, keinen Imster und keinen Reuttener Sozialdemokraten im Landtag (außer die SPÖ käme in die Regierung und es müssten Mandatare nachrücken). Nach aktueller Reihung kommen die Westtiroler Roten erst auf den Plätzen sechs bis acht, Landecks Bezirksobmann Benedikt Lentsch als Nummer sechs hat (bei derzeit fünf SP-Mandaten) noch die größten Chancen. Die Liste stammt vom Landesparteivorstand, beschlossen wird sie am Landesparteitag am 8. April in Völs. Lentsch ist mit dem Wahlvorschlag aber „sehr zufrieden“, man habe sich darauf konzentriert, unter den ersten Sechs zu sein. Platz sechs sei auch eine „aussichtsreiche Platzierung“. Lentsch und die Bezirks-SPÖ will nun „alles dafür tun, dass zumindest ein Mandat dazugewonnen wird“. Beworben hat sich der Bezirks-SP-Chef aus Zams jedenfalls nur für den Landtag (nicht den Nationalrat), der laut Einschätzung Lentsch’ in rund einem Jahr gewählt werden wird. Noch im April soll eine Kampagne im Bezirk starten. Sollte sich für Lentsch ein Landtagsmandat nicht ausgehen, dürfte er auch für den Bundesrat in Frage kommen – wie zuletzt Hans-Peter Bock, Bürgermeister von Fließ, ehemaliger SP-Bezirksobmann, dem der Einzug in den Landtag verwehrt blieb, und aktuell SPÖ-Bundesrat aus Tirol.