„SoViSta ist für alle da“

Ein Teil des SoViSta-Vorstandsteams: Marion Chodakowsky, Beirat Bgm. Harald Sieß (Strengen), Irmgard Thurner (Koordinatorin Flirsch), Beirat Bgm. Roland Wechner (Flirsch), Manuela Falch-Ruetz, Schriftführerin Susanne Klimmer, Kathrin Hörschläger, Doris Juen (Schriftführer-Stv. und Koordinatorin Ehrenamt), Margarethe Gonzo (2. Obfrau-Stv. und Kümmerer „Ehrenamt“, Koordinatorin Pettneu), Hans Sieß (Koordinator Strengen), Maria Kössler, Rainer Hawranek (Kassier) und Edmund Alber RS-Foto: Zangerl

Jahreshauptversammlung des Vereins SoViSta

 

„Soziale Vision Stanzertal“ hat sich in gut fünf Jahren nach der Gründung mehr als etabliert – der gemeinnützige Verein zur Unterstützung von lebenswertem Alter und zur Vernetzung der Generationen zählt 354 Mitglieder und konnte bei der Jahreshauptversammlung ein äußerst aktives Vereinsjahr resümieren.

 

Von Elisabeth Zangerl

 

„SoViSta ist für alle da“, war eine Botschaft der Obfrau Maria Kössler, denn: „Es ergibt für alle, für Jung und Alt, einen Mehrwert.“ Es geht um Generationenarbeit: SoViSta versteht sich als Anlauf- und Koordinationsstelle für Menschen, die Hilfe brauchen; aber auch für jene, die Hilfe anbieten, und Menschen, die Ideen dazu haben. Dieser Ansatz wird durch die generationenübergreifende Grundidee des „Vital“-Bereichs ergänzt – zu Marion Chodakowskys Tätigkeitsfeldern (Kümmerin des Vital-Bereichs) zählen die Koch/Kreativgruppe mit Elisabeth Pfeifer, die Brotacker-, Ratschen- und Krippenbauprojekte von Edmund Alber, die Computeria oder auch die Gartengestaltung von Susanne Klimmer. „5.100 Euro konnten bei den Ratschenumzügen eingenommen werden“, ergänzte Edmund Alber über die Aktion für den guten Zweck. Zwei größere neue Projekte hat der Verein SoViSta im Vorjahr gestartet, diesen widmete sich thematisch auch der alljährlich stattfindende SoViSta-Tag im November: die erste ortsübergreifende Computeria Tirols (alle vier Stanzertal-Gemeinden) und die neu geschaffene Stelle des Kümmerers. Das Gesicht dieser sozialen Anlauf- und Beratungsstelle ist Manuela Falch-Ruetz, die bei der Jahreshauptversammlung wie Edmund Alber als neuer Beirat in den Vorstand gewählt wurde.

 

EHRENAMT & THEMENNACHMITTAGE. Als Kümmerin des Sozial-Teams resümierte Obfrau-Stellvertreterin Kathrin Hörschläger ein nicht weniger aktives Jahr, besonders beliebt und gut besucht waren die Themennachmittage, die alle zwei Monate stattfinden und von Doris Juen organisiert werden. Zur Vernetzung der Generationen wurden teils auch Jugendliche eingebunden. Weitere Ziele sind eine Vernetzung der Menschen im Stanzertal und eine Entlastung pflegender Angehöriger, weitere Aktivitäten bildeten ein Theaterbesuch in Strengen, Wallfahrten, ein Faschingsfest oder ein Weihnachtskonzert.

 

PROJEKTE 2017. Involviert ist der Verein SoViSta auch in den Entente Florale, einem Wettbewerb für Lebensqualität, bei dem St. Anton und Schwaz heuer bundesweite Vertreter sind – der Besuch der internationalen Jury ist für den 23. Juni angesetzt. SoViSta präsentiert zum einen das Brotacker-Projekt von Edmund Alber, mit Unterstützung von Elisabeth Pfeifer wird mit den Volksschulkindern Brot gebacken. Im Haus des Lebens, dessen Fertigstellung für Oktober 2017 geplant ist, bekommt der Verein ein Büro für Kümmerin Manuela Falch-Ruetz. Die offizielle Eröffnung der Computeria, der 30. in Tirol, im Beisein von LR Beate Palfrader, ist für den 19. Mai (ab 16 Uhr im Pflegeheim Flirsch) angesetzt, der diesjährige SoViSta-Tag findet am 6. Oktober statt. Geplant ist auch heuer ein Basiskurs für freiwilliges Engagement – die Kosten werden vom Verein SoViSta übernommen: „Wir freuen uns über Neuzugänge, Interessierte werden gebeten, sich mit uns in Verbindung zu setzen“, so der Appell.

Eines der größeren Projekte war die Anstellung der Kümmerin Manuela Falch–Ruetz (i.; im Bild mit SoViSta-Obfrau Maria Kössler). RS-Foto: Zangerl

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