Spirituell, zeitgemäß und besonders

Annemarie Regensburger hebt das „Imster Bergl“ als einzigartigen Ort hervor. Aktuelle Lebensbezüge, historisches Hintergrundwissen und humorvolle Anekdoten werden während der Wanderung nicht ausgespart. RS-Foto: Zumtobel

Der Gang über’s Imster Bergl mit Annemarie Regensburger

Am Karfreitag geht man traditionsgemäß über das „Imster Bergl“ – ein uraltes Konglomerat aus Schotter inmitten der Stadt. An steinernen Stufen und verzweigten Wurzeln finden sich Stationen, die an die Passionsgeschichte erinnern. Mit der Schriftstellerin Annemarie Regensburg wird dieser Weg zu etwas ganz Besonderem.

Von Janine Zumtobel

Bei der Johanneskirche versammelten sich dieses Jahr erneut zahlreiche Personen, um gemeinsam mit der Schriftstellerin über’s Bergl zu gehen. Mit ihren Texten schuf sie einen zeitgemäßen, auch für junge Leute ansprechenden Zugang. Eine zweistündige meditative und inspirierende Wanderung, um über das Leben, den Weg und sich selbst nachzudenken.

Die Schriftstellerin schuf mit ihren Texten einen zeitgemäßen, auch für junge Leute ansprechenden Zugang zur Passionsgeschichte. RS-Foto: Zumtobel
Der Weg.

Die einzelnen Wegstationen luden zum Verweilen, Nachdenken und Zuhören ein: Vom tragischen Judaskuss bis hin zur fröhlichen Auferstehung – dazu gab es jeweils inspirierende Texte für Kinder und Erwachsene. Vorbei an den sieben Kapellen über die Laurentiuskirche, die älteste Kirche Nordtirols, bis hin zur buntgeschmückten Pestkapelle.

Das Leben.

Anhand moderner Verknüpfungen brachte die Schriftstellerin einerseits das Leiden Jesu näher, andererseits wurde damit auf alltägliche Situationen verwiesen. Es handelt sich also um eine Lebensgeschichte, ein spiritueller Weg, der jeden betrifft. Neben aktuellen Lebensbezügen und historischem Hintergrundwissen wurden auch humorvolle Anekdoten zur Auflockerung eingebaut.

Über Oberländer Rundschau

Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.