„Kematen muss fit für die Zukunft sein!“

In der Gemeindestube wird wieder an Großprojekten gebastelt, die rund 100 neue Arbeitsplätze bringen sollen Kematen ist ein guter Standort für Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen. Während derzeit zwischen der ÖBB-Westbahnstrecke und der A 12 ein Gewerbepark ensteht, bastelt man in der Gemeindestube bereits an zwei weiteren   Großprojekten. Nämlich an einem Technologiepark und einer Forschungsstätte für […]

Neue Heimat für Blaulichtorganisationen

Zwei Millionenprojekte werden derzeit in Kematen realisiert. Nämlich das Blaulichtzentrum und das Sozialzentrum. In das Einsatzzentrum werden demnächst Polizei, Feuerwehr und Rettung einziehen. Wegen der gegebenen Situation wurde in jüngster Zeit immer wieder über eine Fusionierung der beiden Polizeidienststellen Kematen und Zirl spekuliert. Landespolizeidirektor Helmut Tomac gab vergangenen Mittwoch bei einem Baustellen-Lokalaugenschein Entwarnung.

Kematen zieht nun vor Gericht

Wie die RUNDSCHAU bereits ausführlich berichtete, will der TVB Innsbruck und seine Feriendörfer mit 31. Juli das TVB-Büro in Kematen schließen. Die Gemeinde hat dem Tourismusverband Klage angedroht, sollte es keine Rückwärtsrolle geben. RA Andreas Ruetz von der Anwaltskanzlei „Rainer Ruetz Rechtsanwälte“ hat TVB-Obmann Karl Gostner am 23. Juni eine letzte Frist gesetzt. RA Simon Tonini von der Kanzlei „Knoflach – Kroker Tonini & Partner“ teilte am vergangenen Mittwoch mit, dass er nun die rechtlichen Interessen des Tourismusverbandes vertrete und man der Forderung der Gemeinde Kematen nicht nachkommen werde.

Kematen im Clinch mit dem Tourismusverband

Zwischen der Gemeinde Kematen und dem „TVB Innsbruck und seine Feriendörfer“ ist ein heftiger Streit entbrannt. Der Tourismusverband will nämlich Ende Juli sein Büro in der Melachgemeinde schließen. Ganz ohne Gegenwehr will man das allerdings nicht hinnehmen. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde der einstimmige Beschluss gefasst, „gegen die unverständliche Vorgangsweise von Innsbruck Tourismus rechtlich vorzugehen!“ Man stützt sich dabei auf eine Zusatzvereinbarung vom 31. Juli 2006.