Teuflisches Spektakel

Feuer, Rauch und viel Pyrotechnik setzten den gelungenen Auftritt der Ötztaler Feuerteufel in Szene. Die teuflischen Holzmasken taten ihr Übriges. RS-Foto: Brunner

Ötztaler Feuerteufel lehrten in Bruggen das Schrecken

Der Nikolausabend naht – und damit auch die alljährlichen Krampusläufe. Besonders feurig und furchterregend präsentierten sich die Ötztaler Feuerteufel bei ihrer Show letzten Samstag in Bruggen zwischen Längenfeld und Sölden. Für ihren zweiten Lauf dort holten sich die „Tuifl“ höllische Verstärkung aus Umhausen, Sölden, Landeck und St. Jakob am Arlberg.

Von Linda Brunner

An die 150 Krampusse sorgten vor der beeindruckend präparierten Kulisse eines brennenden Hauses für gebanntes Staunen und die ein oder andere angsterfüllte Miene. Unter den kleinen und großen Schreckgestalten waren auch vier Gastgruppen: die „Umhauser Stuib‘nfoll Tuifle“, die „Seldar Gletschertuifl“, die „Oberinn Taifl“ aus Landeck und die „Jakober Krampalar“ aus St. Jakob am Arlberg. Nach dem traditionellen Einzug des Nikolaus mit seinen beiden geflügelten Helferlein, der die Kinderaugen strahlen ließ, folgte um 18.30 Uhr der Einzug aller Krampusgruppen und jede durfte ihre eigene, feurige Show abliefern. Das Highlight jedoch war der letzte Auftritt der Ötztaler Feuerteufel unter Obmann Thomas Klotz, die ihren Lauf in eine Familiengeschichte betteten. Und die endete – wie zu erwarten – in einer schrecklich-teuflischen Katastrophe. Sogar ein ganzes Haus fiel den Flammen der Feuerteufel zum Opfer – und die Zuschauer waren restlos begeistert.

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