„TINOTENDA“ aus Mutoko

In einem original-afrikanischen Kleid, das extra für sie genäht wurde, bezauberte die junge Frau die Anwesenden. RS-Foto: Chauvin

Viele kleinen Hände sagen „Danke“

 Auf dem Foto, das die RUNDSCHAU in der letzten Ausgabe veröffentlichte, waren die bunten Abdrücke von großen und kleinen Händen zu sehen. Das Tuch hatte Magdalena Kärle zum Abschied als Geschenk von den Kindern des Waisenhauses bekommen, für die jetzt frisches, sauberes Quellwasser fließen kann.

Spendengelder in Höhe von 28.400 Euro haben das Projekt möglich gemacht. Kleine und große Beträge gingen seit 2013 auf dem Spendenkonto ein; von Privatpersonen und Organisationen, von Schulen und Kindergärten, von Vereinen und aus Benefizveranstaltungen. „Es war einfach Wahnsinn und ich bedanke mich bei Euch allen“, so die Initiatorin.

Freiwilligenjahr. Ein Freiwilligenjahr bei der Jesuitenmission verbrachte die junge Stanzacherin, als sie gerade erst 19 Jahre jung war, in Simbabwe, Südafrika. Sie arbeitete als Vorschullehrerin und lernte rasch, neben vielen für sie ungewöhnlichen Dingen, die Sprache der Einheimischen „Shona“ und die Spiele der Kinder. Dort erfuhr sie auch vom dringenden Bedarf für fließendes Wasser, das das Waisenhaus und seine Umgebung brauche. In Folge setzte sich Magdalena voll dafür ein.

Afrika – die zweite Heimat. Ihr Aufenthalt in Afrika war 2012/2013 und danach besuchte sie ihre „zweite Heimat“ schon des Öfteren. „Ich liebe diese Menschen, und habe viele Freunde dort“, erzählte Magdalena bei ihrem kleinen Fest für alle Sponsoren und Freunde. Das Projekt „Fließendes Wasser für Mutoko“ konnte im Sommer 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

Afrikanische Impressionen. Viele Fotos, Dokumentationen und Berichte sowie handgefertigte Mitbringsel gaben den zahlreichen Besuchern des Abends einen guten Einblick in die Arbeit in Afrika.

Von Claudia Chauvin

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