Über 400 Kinder sangen um die Wette

Albert Frey brachte das Fest der Stimmen mit dem vierstimmigen Kanon „The rhythm of life“ zu Ende, bei dem natürlich auch die Herren aus Innsbruck gerne mitmachten. RS-Foto: Chauvin

Hörgenuss und Lebensfreude pur im Thyll-Saal

Das „Fest der Stimmen“ wird im Rahmen des Landes-Jugendsingens Tirol 2017 in elf Regionen durchgeführt. Für die Region Reutte fand das Singen in diesem Jahr in der Landesmusikschule statt. Schulleiter Tobias Lämmle begrüßte die Klassen und wünschte „Frohes Singen“. 

13 Schulen nahmen teil; dies waren die Volksschulen Elbigenalp, Häselgehr, Höfen, Lähn, Steeg, Tannheim und Vils sowie die Sekundarstufen der NMS Ehrwald, NMS Königsweg und Untermarkt Reutte, BRG Reutte, NMS Tannheimer Tal und NMS Vils. Der Direktor der NMS Untermarkt, Gerfried Breuss und Klaudia Oberlohr hatten die Koordination für das Singen übernommen. Zur Bewertung der Chöre waren Dietmar Schmid, Akademischer Experte für Kinder- und Jugendchorleitung, Professor Mag. Martin Waldauf, Fachinspektor für Musikerziehung beim Landesschulrat für Tirol und Mag. Christine Kriwak, mitverantwortlich für das Landesjugendsingen nach Reutte gekommen. Die Moderation des vierstündigen „Singmarathons“ oblag OSR HD i.R. Richard Wasle, der von der Disziplin aller Kinder begeistert war und sie immer wieder dafür lobte – was sie gleichzeitig ermutigte, weiterhin aufmerksam zu sein. Denn ganz gleich, welche Schule auf der Bühne war und mit ihrem Vortrag begonnen hatte, alle anderen Kinder im Saal waren voll konzentriert und mucksmäuschenstill.
Nur acht Kinder waren es von der Volksschule Lähn, während die VS Höfen mit 53 Schülerinnen und Schülern den größten Chor auf der Bühne hatte. Alle Chöre hatten sich viel Mühe mit ihrem Programm gegeben, das unter anderen vom Volkslied (Die Lena) und Liedern im Dialekt (Singen isch inser Freid) bis hin zu populärem Liedgut (Irgendwie, irgendwo, irgendwann, My sweet Lord oder Rock me) reichte und in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch erklang. Oftmals wurde nicht nur gesungen, sondern auch gerappt, getanzt oder beim Singen auch Theater gespielt. Als alles vorbei und die Anspannung weg war, durften sich alle Mitwirkenden an der NMS Untermarkt über eine Jause, gespendet von Bürgermeister Oberer, freuen. Eine große, offene Frage bewegt sicherlich die Kinder – wer fährt auf den Landeswettbewerb nach Schwaz? Wir werden es zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Von Claudia Chauvin

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