Via Nova hinterlässt Eindruck

Bundesministerin Sonja Hammerschmid (Elfte v.l.) konnte sich vor Ort von der qualitätvollen Arbeit des Elternvereins ViaNova überzeugen. Daniel S. (Achter v.l.) ist bei der Tankstelle Gutmann beschäftigt und konnte sich – dank der Unterstützung von ViaNova – bereits sehr gut am ersten Arbeitsmarkt einleben. Foto: ViaNova

Inklusion hört nicht nach der Schule auf

Die Bundesministerin für Bildung, Dr. Sonja Hammerschmid, stattete dem Außerfern am 5. April einen Kurzbesuch ab und zeigte sich sehr beeindruckt vom Vorzeigebezirk Reutte in Sachen Inklusion. In der Volksschule Reutte verschaffte sich die Politikerin einen Eindruck über schulische Inklusion. Der Abstecher zum Elternverein ViaNova zeigte, dass dieser Weg für Klienten auch nach dem Schulbesuch weiterbeschritten wird.

In Gesprächen mit Eltern, Klient- Innen und MitarbeiterInnen informierte sich die Politikerin über die Angebote von ViaNova und interessierte sich besonders dafür,  wie SchülerInnen mit besonderem Unterstützungsbedarf nachschulisch betreut werden.  Der Weg von Daniel S., der nach der Schule pädagogisch begleitet wurde und eine Arbeitsstelle am ers-ten (regulären) Arbeitsmarkt fand, zeigt eindrucksvoll, dass Inklusion und Begleitung bei ViaNova nicht nur leere Worte, sondern gelebte Realität sind.
Wegbereitung im letzten Pflichtschuljahr. Bereits im letzten Pflichtschuljahr  findet gemeinsam mit den KlientInnen eine persönliche Zukunftsplanung statt. Der individuelle Unterstützungsbedarf wird erhoben, Angebote zu Schnupperpraktika werden eingeholt und der Klient dorthin begleitet. Künftige ArbeitgeberInnen erhalten genaue Informationen über finanzielle Förderungen und werden pädagogisch beraten.

Tankstelle Gutmann. Sichtbar stolz erzählte Daniel S. von seiner Anstellung bei der Tankstelle Gutmann und den ihm übertragenen Aufgaben, die er mit Eifer und gewissenhaft erledigt.
Möglich wird dies durch die neue, vom Land Tirol geförderte Leistung „Mittendrin“. Diese stellt sicher, dass Menschen mit Behinderung alternativ zu bestehenden Tagesbetreuungsangeboten in „klassischen“ Werkstätten die Möglichkeit bekommen, am ersten Arbeitsmarkt einer Beschäftigung mit Entlohnung und sozialversicherungsrechtlicher Absicherung nachzugehen.

Beeindruckt. Die Bildungsministerin zeigte sich beeindruckt vom Engagement aller beteiligten Personen. Besonders hervorzuheben sei, so ihre Worte: „Die umfangreiche Zusammenarbeit aller beteiligten PartnerInnen, wie Schulen, der Marktgemeinde Reutte, dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Kinder- und Jugendhilfe und eben des Elternvereins ViaNova.“  Der Bezirk Reutte besitzt Vorbildfunktion österreichweit und zeigt das Ziel vor, das laut Bildungsministerin Hammerschmid angestrebt wird.