„Zwei Drittel in Jobs, ein Drittel macht weiter“

Die Absolventen des Wirtschaftsstudiums mit Sport- und Gesundheitsschwerpunkt in Landeck. RS-Foto: Haueis

 

Erste Sponsion in Landeck – Großteil der Wirtschaftsbachelors will in die Arbeitswelt einsteigen

 

36 frischgebackene Bachelors wurden am 17. November im Stadtsaal im Rahmen der akademischen Feier verabschiedet. Es sind die ersten Absolventen des Studiums Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus in Landeck.

 

Von Daniel Haueis

 

Das Vertrauen hat sich ausgezahlt. Das Vertrauen, das LH Günther Platter und Wissenschafts-Landesrat Bernhard Tilg in die Universitäten Innsbruck und UMIT Hall, in den Standort Landeck, die Stadtgemeinde unter Bgm. Wolfgang Jörg und in die Tourismusregion gesetzt haben. Das Studium Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus in Landeck, das im Herbst 2014 erstmals angeboten wurde, ist richtig „durchgestartet“: Wurde zum Beginn 2014 mit 25 Studierenden gerechnet, waren es dann tatsächlich 75 eingeschriebene HörerInnen. Diesen Herbst waren es bereits über 100 Erstsemestrige im sechssemestrigen Vollzeitstudium. Und nun gibt es die ersten Landecker Bachelors of Science – 36 erhielten am 17. November im Stadtsaal die Urkunden. Zusammengefasst könnte man mit LR Bernhard Tilg sagen: „Es ist das richtige Studium für den Tourismusbezirk Landeck.“

 

ENGAGIERTE PROFESSOREN. „Herzstück“ des Landecker Studiums sind Ao. Univ.-Prof. Dr. Gottfried Tappeiner von der Universität Innsbruck und Privatdozent Dr. Peter Heimerl von der UMIT. „Wir hatten im Studium immer den Anspruch, Ihre Söhne und Töchter zu fördern und zu fordern“, erklärte Tappeiner den bei der Sponsion anwesenden Eltern, die wirklich stolz auf ihre Töchter und Söhne sein könnten. Sie haben in familiärer Umgebung in Bruggen (über der MPreis-Filiale und nun auch zwei Häuser weiter) das erste dislozierte Studium, das von Uni und UMIT gemeinsam entwickelt und umgesetzt wurde, abgeschlossen.

 

EIN DRITTEL STUDIERT WEITER. Ab Herbst 2019 könnte es zudem eine Verlängerung in Landeck geben: ein zweijähriges Masterstudium, an das Wirtschaftsstudium anschließend. „Wir hoffen nach wie vor“, sagt Peter Heimerl – und er arbeitet natürlich auch daran. Ein Großteil der heurigen Absolventen will aber ohnehin in die Arbeitswelt einsteigen: „Zwei Drittel in Jobs, ein Drittel macht weiter“ (also wohl ein Masterstudium in Innsbruck o.ä.), weiß Heimerl. Wirtschaftskammer-Obmann Toni Prantauer hat positive Rückmeldungen: „Ich höre von einigen größeren Häusern, dass sie darauf warten.“ Das Studium sei wirklich sehr auf die Wirtschaft ausgerichtet, „das höre ich allgemein“. Und auch die Wirtschaftskammer sei „recht stolz darauf“.

Stefanie Köhle aus Fließ, nun Bachelor of Science RS-Foto: Haueis
Ehrengäste: LR Bernhard Tilg, LA Bgm. Toni Mattle, Bgm. Wolfgang Jörg, NR Dominik Schrott und VBgm. Peter Vöhl (v.l.) RS-Foto: Haueis
Peter Heimerl von der UMIT (l.) und Gottfried Tappeiner von der Universität Innsbruck. RS-Foto: Haueis
Volles Haus bei der ersten Sponsion im Landecker Stadtsaal RS-Foto: Haueis