Zweite Vollsperre mit Neuerungen

Asfinag-GF Stefan Siegele und Gernot Brandtner (GF Asfinag Bau Management GmbH, v. l.). RS-Foto: Zangerl

Arlbergtunnel bis 2. Oktober gesperrt

 

Ab 24. April ist der Arlbergstraßentunnel für fünfeinhalb Monate für den gesamten Verkehr gesperrt. Das Verkehrskonzept für die Vollsperre hat sich bereits 2015 bewährt, neu sind aber die Situation bei der Kreuzung bei der Flexengalerie und ein ge-lockertes Fahrverbot für Camper und Wohnwagen entlang der Ausweichroute. Keine Auswirkungen auf den Umleitungsverkehr soll der Baubeginn der Umfahrungsstraße in St. Anton haben.

 

Von Elisabeth Zangerl

 

Von 24. April bis 2. Oktober ist die zweite Vollsperre des Arlbergtunnels in Kraft: „Wir haben wieder alles unternommen, damit es in der Zeit der Sperre zu keinen langen Staus oder Zeitverzögerungen zwischen Tirol und Vorarlberg kommen wird – das geht nur im Schulterschluss mit Polizei, Gemeinden, Behörden und Ländern“, informiert Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele. „Wir konnten 2015 positive Erfahrungen sammeln, wir werden diese erneute Herausforderung wieder ernst nehmen“: An Spitzentagen wie dem 9. August 2015 wurden 20000 Fahrzeuge entlang der Pass-Ausweichroute registriert. Neu ist heuer, dass bei der Kreuzung nahe der Flexengalerie eine Ampel den Verkehr regeln wird. Zudem gibt es eine Lockerung entlang der Ausweichroute für Wohnwagen und Camper: Sie können den Arlbergpass zwischen 24. April und 30. Juni ohne Einschränkung als Ausweichroute nutzen, Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 kg müssen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 1. Juli bis 2. Oktober (9–17 Uhr) großräumig ausweichen.

 

„KOSTEN- UND TERMINPLÄNE EINGEHALTEN“. Gernot Brandtner, GF der Asfinag Bau Management GmbH, informierte: „Mit 160 Millionen Euro ist der Arlbergtunnel die größte Investition in einen bestehenden Tunnel im Asfinag-Netz … Mit dem Verlauf sind wir sehr zufrieden, die Kosten- und Terminpläne konnten eingehalten werden.“ In puncto Sicherheitseinrichtungen bringt der neue Arlbergtunnel mit neuesten Technologien mehr Sicherheit für täglich mehr als 8000 Verkehrsteilnehmer. „An Spitzentagen waren mehrere hundert Arbeiter im Tunnel im Einsatz, im Schnitt sind es ca. 150“, informiert Brandtner. Für die Asfinag ist das Sanierungsprojekt allein heuer mit einem Mautentgang in Höhe von 12 Mio. Euro verbunden.

In St. Anton wird in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zur Umfahrungsstraße begonnen, Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele entwarnt jedoch: „Dieses Projekt hat keinerlei Auswirkungen auf den Umleitungsverkehr.“ Informationen, wer

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