1000 (Fan)-Raketen außer Rand und Band

Wie von ihm mit seiner authentischen Art gewohnt verstand es Gilbert, seine Fans mitzureißen und ihnen ein musikalisches Abenteuer zu bescheren. RS-Foto: Krismer

Gilbert-Open Air im Imster Stadtpark

Wenn Gilbert angesagt ist, geraten Massen von Menschen in Bewegung. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass schätzungsweise rund 1000 Besucher vergangenen Samstag zum großen Konzert des Ötztalers in den Imster Stadtpark strömten. Garant dafür, dass solche Konzerte in Imst überhaupt stattfinden können, ist der Art Club, der seit 1984 bei derartigen Veranstaltungen routiniert die Fäden zieht.

Von Ewald Krismer

Zu Beginn die Stimmung aufgeheizt hat „DJ Alex“ von ORF Radio Tirol. Schon da zeichnete sich ab, dass die Fans den richtigen Schwung bekamen und nach mehr verlangten. Einen kleinen Höhepunkt gab es im Vorfeld, als „DJ Alex“ mit Sabrina, einer gebürtigen Landeckerin aus Wenns, ein junges Gesangstalent aus dem Publikum auf die Bühne holte.

Star-Aufgebot.

Nach gut eineinhalb Stunden ging die Aufheizphase zu Ende und Gilbert betrat mit seiner Band das Podium, empfangen mit tosendem Applaus von seinen treuen Fans. Der Ötztaler Superstar lieferte ein Konzert ab, das keine Wünsche offen ließ, gerade so wie es seine Fangemeinde von ihm gewohnt ist. Nicht nur die Damenwelt schmolz dahin, auch das andere Geschlecht zeigte Begeisterung. Von ihm gewohnt ist man auch, dass er immer wieder Gäste zu seinen Konzerten einlädt. So war es diesmal George, sein langjähriger musikalischer Weggefährte, die Kärntnerin Melanie Payer, ein neuer Stern am Schlagerhimmel, für die Gilbert seit Anfang zu ihren Förderern zählt, und das mittlerweile ziemlich bekannt gewordene Duo „Harfonie“, besetzt mit Nora-Marie Baumann und Hanna Maizner aus Ranggen bei Innsbruck. Die beiden nutzten 2014 ihre „Große Chance“ und siegten bei der österreichischen Castingshow. Wen das Publikum nicht auf dem Zettel hatte, war der Überraschungsgast Gitarrist Simon Eichinger aus Inzing, ein vielversprechendes Talent, das erst vor zweieinhalb Jahren begann, das Instrument zu lernen und es mittlerweile so beherrscht, dass vermutlich sogar Fachleute nicht umhin kommen, sein Können als herausragend einzustufen – wenn sie dies nicht schon getan haben. So sind mit Sicherheit alle zufrieden nach Hause gegangen, mit der Hoffnung, dass dieser Abend baldmöglichst eine Fortsetzung erfahren möge.

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