15 Jahre Regionalmanagement Imst

Über 15 Jahre Regio-Verein freuten sich Bürgermeister Hansjörg Falkner, Projektmitarbeiter Christian Entholzner, Marlies Trenkwalder, Brigitte Flür, Markus Mauracher, Gisela Egger, Elfriede Gstrein und Manuel Flür (v.l.). RS-Foto: Dorn

Verein zur Förderung der Regionalentwicklung feiert Geburtstag

Vor genau 15 Jahren wurden die Organisation „Leader Ötztal“ und der Verein „Initiative Regionalentwicklung Imst“ unter einen gemeinsamen Hut gebracht und das Regionalmanagement Imst war geboren. Seitdem konnten 37 Millionen Euro an Wertschöpfung lukriert werden, die unterschiedlichste Projekte in vielen Bereichen ermöglichte. Auch in dieser Förderperiode laufen wieder über 70 Projekte im Bezirk, die alle über Regio abgewickelt werden.

Von Agnes Dorn

Über den durchaus schlank organisierten Verein „Regionalmanagement Imst“ im Allgemeinen zu berichten, ist durchaus keine leichte Angelegenheit, denn die einzelnen Projekte, die mit seiner Hilfe initiiert, umgesetzt oder zumindest gefördert wurden und werden, sind zahlreich und auch die Einsatzgebiete der unter der Leitung von Geschäftsführer Markus Mauracher stehenden Institution sind breit gefächert. Manches, was unter der Trägerschaft des Vereins gestartet wurde, hat sich längst als eigenständiger Verein etabliert, wie „Climbers Paradise“ oder die Knappenwelt Gurgltal. Manche Projekte, wie „Das Inntal summt“, das Schutzwaldprojekt oder die Migrationsausstellung im Ballhaus Imst wurden durch Kooperationen mit Gemeinden und Institutionen ermöglicht. Außerdem war im Regio bis zu seiner Selbstständigkeit auch die Klima- und Energiemodellregion Imst unter der Leitung von Gisela Egger untergebracht beziehungsweise befindet sich heute noch das Regionalwirtschaftliche Programm Pitztal (bisher 15,5 Millionen Euro Wertschöpfung, 56 bewilligte Projekte) sowie das Freiwilligenzentrum unter der Leitung von Marlies Trenkwalder in der Vereinsstruktur.

Förderperiode

2014 bis 2020. Aktuell sind in der laufenden Förderperiode 70 Projekte in Umsetzung, wie Projektmitarbeiter Manuel Flür bei der Pressekonferenz zum 15-Jahr-Jubiläum berichtete. Bei der letzten Sitzung des Vereinsvorstands am 4. Dezember, zu dem neben Obfrau Brigitte Flür unter anderem auch Obfrau-Stellvertreter Ingo Mayr, Kassier Günter Riezler und Schriftführer Rudi Köll gehören, wurden weitere drei Projekte beschlossen, darunter auch die „Zukunftsstrategie Oetz 2030“: Für dieses nun mit einem Fördersatz von 65 Prozent bewilligte Projekt wurde eine Firma gesucht, die sich für die externe Prozessbegleitung verantwortlich zeigen soll. Drei Unternehmen habe man angeschrieben, die Vergabe des mit 45.000 Euro als Billigstsumme angegebenen Auftrags wurde wenige Tage später im Gemeinderat einstimmig beschlossen, soll offiziell aber erst im Jänner erfolgen, erklärte dazu der Oetzer Bürgermeister Hansjörg Falkner. Die Themen des unter Bürgerbeteiligung erfolgenden Prozesses sollen die Ausarbeitung einer nachhaltigen Zukunftsstrategie für den „Wirtschafts-, Lebens- und Kulturraum Oetz“ sowie Maßnahmen zu ihrer Umsetzung sein. Ein weiteres, nun vom Vorstand genehmigtes Projekt ist der Themenweg Rietz, der mehrere Wege im Gemeindegebiet zu einem Naherholungsgebiet zusammenfassen und attraktivieren soll. In welche Richtung es insgesamt mit den Projekten gehe, beantworteten die Verantwortlichen relativ klar: Die Themen der Zukunft seien eindeutig Klimawandel, Mobilität und sozialer Friede.

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