25 Jahre Sozialsprengel Imst

Zum Großteil seit vielen Jahren im Dienst der guten Sache: Geschäftsführerin Simona Gritsch, Angelika Sedlak, Stefan Weirather, Angelika Agerer und Gründungsmitglied Reinhold Perktold (v.l.). RS-Foto: Dorn

Institution auf über 20 Mitarbeiter gewachsen

Klein angefangen hat der Sozialsprengel Imst vor einem Vierteljahrhundert, doch inzwischen hat er sich zu einer wichtigen und nicht mehr wegzudenkenden Institution der Bezirkshauptstadt und der umliegenden Gemeinden entwickelt. Zur großen Jubiläumsfeier wurde den Mitarbeitern für ihre Arbeit besonders gedankt und ein Blick zurück auf die Entwicklungsgeschichte des Sozial- und Gesundheitssprengels geworfen.

Von Agnes Dorn

Rund 70 Klienten werden täglich von den derzeit 21 Mitarbeitern des Sozialsprengels in den sieben Sprengelgemeinden Imst, Karres, Karrösten, Mils, Tarrenz, Imsterberg und Nassereith betreut und gepflegt, wodurch diesen mitunter auch der Umzug in eine Vollzeitbetreuungseinrichtung erspart bleibt. Die Leistungen der Hauskrankenpflege hat der Sprengel nun seit 18 Jahren im Angebot. Vorher fiel dies in den Aufgabenbereich des Roten Kreuzes, das diesen Bereich im Jahr 2000 teilweise inklusive Fuhrpark dem Sozialsprengel überlassen hat. Dass der Verein sich heute so stark präsentieren kann wie zur Jubiläumsfeier im Pflegezentrum Gurgltal, ist neben den Gründungsmitgliedern, wie dem langjährigen Kassier Reinhold Perktold oder dem bis 2014 tätigen Obmann Herbert Entstrasser, vor allem auch jenen Personen zu verdanken, die vom Sprengel beschäftigt den Menschen zur Hand gehen, allen voran Simona Gritsch, der seit 1995 als Geschäftsführerin die Belange des Sozialsprengels unterstellt sind.

Wachsen an Aufgaben.

Fast seit Anfang an dabei ist Krankenpflegerin Angelika Agerer sowie seit bereits fast genau zwanzig Jahren Pflegedienstleiterin Angelika Sedlak, denen von Gründungsmitglied Reinhold Perktold, Obmann und Bürgermeister der Sprengelgemeinde Imst, Stefan Weirather, und Geschäftsführerin Simona Gritsch im Rahmen der Feier ganz besonders für ihre Dienste in der Hauskrankenpflege gedankt wurde. Anfangs beschränkte sich das Aufgabengebiet des Sprengels noch auf jenen einer einzigen Familienhelferin, inzwischen hat er neben dieser sowie der Hauskrankenpflege einige weitere Leistungen übernommen: Auch die Heimhilfe durch den Zivildiener – übrigens der einzige Mann im Team – entlastet die Klienten zusätzlich durch die Übernahme von Einkäufen und Besorgungen, der Zustellung von Heilbehelfen, Fahrtendiensten oder der Hilfe in Haus und Garten. Den Service „Essen auf Rädern“ hat der Sozial- und Gesundheitssprengel Imst übrigens als einer der ersten auch an Sonn- und Feiertagen angeboten.

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