278 Bürgermeister in der Hofburg angelobt

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirkes Innbruck-Land mit BH Herbert Hauser und LR Johannes Tratter (5.u.6.v.l.) sowie mit LH Günther Platter (Mitte) und Gemeindeverbands-Präsident Ernst Schöpf (3.v.r.). Foto: Die Fotografen

LH Günther Platter: „Tiroler Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind wichtige Partner der Landesregierung!“

Landeshauptmann Günther Platter gratulierte Montag letzter Woche bei der feierlichen Angelobung im Riesensaal der Hofburg in Innsbruck 278 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu ihrer Wahl. Unter ihnen sind insgesamt 15 Frauen gegenüber zehn Bürgermeisterinnen, die aus den Gemeindewahlen im Jahr 2010 ohne Innsbruck hervorgegangen waren. Der Bezirk Imst war mit 24 Gemeindechefs vertreten, Innsbruck Land mit 65, Kitzbühel mit 20, Kufstein und Land-eck mit jeweils 30, Lienz mit 33, Reutte mit 37 sowie Schwaz mit 39.

Schnöll
Die Bürgermeister seien wichtige Partner für die Landesregierung, betonte der Landeshauptmann: „In den Gemeindestuben werden Tag für Tag politische Entscheidungen im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt. Land und Gemeinden ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, den Bürgerinnen und Bürgern aller Landesteile ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu sichern. Dabei können sich die Gemeinden stets auf die volle Unterstützung der Tiroler Landesregierung verlassen.“ Gemeindelandesrat Johannes Tratter: „Die Aufgaben innerhalb einer Gemeinde sind komplex wie anspruchsvoll. Das Land Tirol sieht es daher als wesentliches Anliegen, den Gemeinden in ihrem Verantwortungsbereich verlässlich zur Seite zu stehen. So können wir gemeinsam die jeweiligen Anforderungen der Zeit konstruktiv und engagiert bewältigen – auch in Zukunft.“

FRIEDVOLLES MITEINANDER! Ernst Schöpf als Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes ergänzte: „Vom Abfallrecycling bis zum Zivil- und Katastrophenschutz gewährleisten die Gemeindeführung und ihre Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter ein reibungsloses, friedvolles und funktionierendes Miteinander.“ Die Gemeindewahlen vom 28. Februar 2016 hatten mit zwei Ausnahmen tirolweit stattgefunden: In der Landeshauptstadt Innsbruck wird dieser Urnengang erst 2018 abgehalten. In Gramais im Außerfern war kein Wahlvorschlag eingebracht worden, hier gilt die Gemeindeführung als wiedergewählt.
FREUDE ÜBER WAHLERFOLGE IM SPÖ-LAGER. Erfreut über die Wahlergebnisse zeigte man sich auch bei der SPÖ Tirol. „Ich bin sehr stolz auf unsere neuen und wiedergewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister“, freute sich SPÖ-Vorsitzender Ingo Mayr, selbst Bürgermeister der Gemeinde Roppen. „Sozialdemokratische Politik ist Politik für die Menschen und dort muss sie auch angesiedelt sein. Deshalb ist für uns die Gemeinde als kleinste politische Einheit besonders wichtig. Sind wir stark in den Gemeinden, können wir stark fürs Land sein. Dafür steht diese geballte rote Riege an engagierten BürgermeisterInnen!“ Die SPÖ stellt nun 24 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Tirol. Alle amtierenden wurden wiedergewählt, einige sind dazugekommen, andere haben nicht mehr kandidiert. „Ihnen gilt natürlich auch unser Dank. Sie haben oft über viele Jahre die sozialdemokratischen Werte in ihren Gemeinden hochgehalten“, zollte Mayr Respekt.
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirkes Innbruck-Land mit BH Herbert Hauser und LR Johannes Tratter (5.u.6.v.l.) sowie mit LH Günther Platter (Mitte) und Gemeindeverbands-Präsident Ernst Schöpf (3.v.r.). Foto: Die Fotografen
BH Herbert Hauser gratulierte dem neuen Inzinger Bürgermeister Josef „Sepp“ Walch. Foto: zeitungsfoto.at

Von Gebi G.

Über Oberländer Rundschau

Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.