29. Außerferner Kulturzeit

Nicht ganz vollständig ist das hier gezeigte Kulturzeit-Team mit Obfrau Veronika Kunz-Radolf (3. von links). Eva-Maria Kleiner, Daniela Sulik, Brigitte Mayr, Simone Grässle und Sonja Kofelenz (hinten, v.r.) sowie Andreas Reisigl und Eva Pfefferkorn (vorne). Foto:Claus

Am 9. September fällt der Startschuss für die Außerferner Kulturinitiative

Die 29. Außerferner Kulturzeit, organisiert von der Außerferner Kulturinitiative, steht in den Startlöchern: im Alpenhotel „Ernberg“ in Breitenwang stellte das Team um Obfrau Veronika Kunz-Radolf das aktuelle Programm vor, das unter dem Titel „Charivari“– mit einem Straßenfest als Vernissage – am 9. September 2018 vor dem alten Rathaus in Breitenwang eröffnet wird. 

Von Uwe Claus

Bereits einen Tag zuvor veranstaltet die Musikapelle Grän um 17 Uhr ein „Gondelkonzert“ mit der Sonnenbergbahn. Im Anschluss heizt die „ClariMusi“, eine fünfköpfige „Allrounder-Band“ im „s’Um und Auf“ in Grän auf. Insgesamt 17 Veranstaltungen aus allen Kunstrichtungen haben die Verantwortlichen zusammengestellt und ganz sicher ist für jeden etwas dabei. Im Vorwort zum Programm wünscht Obfrau Kunz-Radolf, dass sich viele Kulturzeitbesucher aus dem bunten Blumenstrauß der Veranstaltungen eine oder mehrere Blumen aussuchen und unterhaltsame Abende sowie unvergessliche Momente erleben. Für Reuttes Bürgermeister Luis Oberer sind die Kulturzeit-Wochen im Bezirk Reutte die Chance, die Vielfalt von Kunst und Kultur zu vermitteln – andere Sichtweisen aufzuzeigen aber auch zu provozieren. „Kunst darf aber auch schön und unterhaltsam sein und beim Konsumieren Wohlbefinden erzeugen“, äußert er im Vorfeld mit Blick auf die zu erwartenden unterschiedlichsten Kunstmomente. Er sei davon überzeugt, dass in dem „geordneten Durcheinander“ für jeden Geschmack etwas dabei sein wird, um Geist, Körper und Seele anzuregen. „Charivari – der Reiz des Durcheinanders“, von der fantasievollen Modenschau, der Kunst im Einkaufswagen, dem Projekt „Land Art“, der Museumstour, einem komischen Theater mit und ohne Marionetten bis zur Finissage mit Lesung, unter dem Titel „Wagnis Solidarität“ (6. Oktober, 11 Uhr) – die Vielfalt ist auch in diesem Jahr wieder beeindruckend und der Bogen an Kultur und Kreativität weit gespannt. Bleibt zu wünschen, dass das Publikum die Anstrengungen des Kulturzeit-Teams durch zahlreichen Besuch honoriert und damit den Organisatoren aufgewecktes Interesse signalisiert.
Das Programm der 29. Außerferner Kulturzeit wird in Kürze aufgelegt und ist auch unter www.huanza.at im Netz abrufbar.

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