32. Dürrenbergrennen – jeder war ein Gewinner!

Alle Gewinner des 32. Dürrenberglaufs auf einem Fleck! RS-Fotos: Grißmann

„Auf die Plätze – fertig – los!“ – So das Startkommando des SC Breitenwang beim Traditionsbewerb

Am Sonntag, dem 01. September 2019, fand das schon 32. Dürrenbergrennen des SC-Breitenwang statt. Wie man den Dürrenberg erklimmen wollte, konnte man sich selbst aussuchen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem E-Bike, das war jedem selbst überlassen. Auch der anhaltende Regen konnte den Siegesgeist der Teilnehmer nicht brechen – so sammelten sich alle beim Restaurant „Mühlerhof“ und fieberten dem Start entgegen. Das Rennen erfreute sich auch heuer wieder großer Beliebtheit: es gingen wieder über 100 Teilnehmer an den Start. 

Von Christina Grißmann

Der Start.
Der Start der Biker und Retro-Biker.

Der Start erfolgte, wie immer, beim Restaurant „Mühlerhof“, denn alles fing mit der Familie Strele an, die den „Mühlerhof“ Jahrzehnte lang betrieben hatte. Hier nahm auch die Geschichte des Dürrenbergrennens ihren Anfang. Der damalige Stammtisch war sportlich sehr aktiv und hatte den Dürrenberg zu seinem Hausberg erkoren. Nach einigen intensiven Gesprächen kam die Idee des Dürrenberg-rennens auf. Man wollte die Freude am Sport mit den anderen Einheimischen teilen. Deswegen findet auch jedes Jahr der Start traditionell beim Restaurant „Mühlerhof“ statt.
Das Restaurant wird heute von Frau Rada Devic und ihrem Team mit viel Begeisterung und Freude geführt. Das liebevoll renovierte Restaurant mit dem schönen Garten lud auch nach dem Rennen zum Verweilen ein.

Das Rennen.
Der Start der Läufer hätte das Motto – „Dem Regen davonlaufen“ – verdient.

Das Rennen besteht aus vier Disziplinen: Laufen, Biken, E-Biken und neu, seit heuer, das Retro-Biken. Gestartet wird zu unterschiedlichen Zeiten.
Die Idee zum Retro-Biken entstand im vergangenen Jahr. 2018 kamen einige Teilnehmer mit sogenannten Retro-Bikes. Hier gilt die Faustregel: Retro-Bikes sind alle Bikes, „die noch mit Schilling, D-Mark, Lire oder Ähnlichem bezahlt wurden“ – sprich, alle Bikes, die vor 2002 gekauft wurden. Aber nicht nur die Bikes waren ein echter Hingucker, auch die Besitzer kleideten sich entsprechend, um das Gesamtbild abzurunden. Dies sorgte sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Organisatoren für Begeisterung und so entschloss man sich, in diesem Jahr eine eigene Retro-Bike-Disziplin einzuführen.
Das Rennen wurde mit Argusaugen von Rennleiter Karl Hold, Streckenchef Daniel Fringer und Obmann Chris-toph Waldner beobachtet. Für die Sicherheit sorgten die Bergrettung Reutte und das Rote Kreuz Reutte. Auch die Feuerwehr unterstützte Teilnehmer und Organisatoren kräftig.

Das Ziel – Die Dürrenberger Alm.

Das Ziel war wie in jedem Jahr die unter Einheimischen sehr bekannte und oft besuchte Dürrenberger Alm. Diese Alm befindet sich auf 1438 m und ist wegen ihrer guten Lage und Erreichbarkeit bei Familien sehr beliebt. Auf dem Forstweg in Richtung Alm – mit Blick auf den Urisee – bot sich den Teilnehmern, trotz des nicht ganz perfekten Wetters, ein fantastisches Bild.
Die Wirtsleute Familie Weber empfingen jeden Gast mit einem Lächeln und freuten sich auch heuer wieder über eine große Teilnehmeranzahl beim Rennen.

Ergebnisse – die Gewinner.

1. Plätze Läufer: Judith Weilharter, David Kögler, Martin Schweissgut, Andrea Weber, Gerhard Thurner, Isabella Vogt, Manfred Retter, Karl Fritz, Josef Egger.
Biker: Matheo Mutschlechner, Thomas Scholz, Julia Sörgl, Christian Haas, Petra Hämmerle, Robert Wittmann, Klaus Kreidl, Anita Kieltrunk, André Dodier, Martin Haider.
E-Biker: Lisi Holzknecht, Georg Blüm.
Retro-Biker: Dagmar Tschernutter, Manfred Heid.
Mannschaften: „Team Siggi“ mit Kilian Mutschlechner, Jakob Bunte, Matheo Mutschlechner und Julian Singer.
Die vollständigen Ergebnislisten sind unter http://www.skiclub-breitenwang.at/Duerrenbergrennen/Ergebnisslisten/ zu finden.
Die RUNDSCHAU gratuliert allen Gewinnern und Teilnehmern dieses außergewöhnlichen Rennens.

Feier.

Die Siegerehrung fand bei der Feuerwehrhalle in Mühl statt. Mit freudestrahlenden Gesichtern nahmen die Sieger die Preise entgegen. Den Organisatoren, Helfern und Sponsoren ist es zu verdanken, den Sportsgeist und die Freude am Sport ein weiteres Mal geweckt zu haben. Alle sind bereits voll Vorfreude und gespannt auf das 33. Dürrenbergrennen 2020.