70 Jahre und kein bisschen müde

Mit Bezirkshauptmann Raimund Waldner (l.) und Landesrat Johannes Tratter (r.) übernahm das Geburtstagskind Bürgermeister Wilhelm Schatz (M.) das Ehrengeleit der Schützenkompanie. RS-Foto: Burger

Gemeinde Karres feierte seinen Bürgermeister

Zum 70. Geburtstag ihres Bürgermeisters Wilhelm Schatz trafen sich viele Ehrengäste, Vereine der Gemeinde und auch Kinder des Kindergartens und der Volksschule am Festplatz der Gemeinde Karres. Die Gratulanten hatten einiges vorbereitet und ließen den Jubilar gekonnt hochleben.

Von Mel Burger

Standesgemäß mit dem Feuerwehr-Mannschaftswagen wurde Bürgermeister
Wilhelm Schatz und seine Gattin zur Feierlichkeit gebracht. RS-Foto: Burger

Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen unterstützten das volle Programm zur Geburtstagsfeier von Karres-Bürgermeister Wilhelm Schatz. Der Bürgermeister und seine Gattin Brunhilde wurden standesgemäß vom Feuerwehrmannschaftswagen zum Festplatz der Gemeinde Karres gefahren und wurden von einer Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr, einer Abordnung der Bergrettung, der Schützenkompanie, der Musikkapelle Karres und einigen Volksschul- und Kindergartenkindern in Empfang genommen. Auch Einwohner, Gemeinderatsmitglieder, Ehrengäste und weitere Vereine der Gemeinde waren vor Ort, um ihre persönlichen Glückwünsche zu überbringen. Nach dem ersten Ständchen der Musikkapelle übergab Schützenhauptmann Hannes Gstrein die Aufsicht zum Ehrensalut an das Geburtstagskind. Auch die Kinder des Kindergartens und der Volksschule hatten etwas für ihren Bürgermeister, den sie liebevoll Opa Willi nennen, vorbereitet. In ihrem mit der Hilfe der Lehrer und Betreuer gedichteten Lied beschreiben sie, wie Bürgermeister Schatz immer Zeit für ihre Nöte und Fragen hat und sie auch manchmal besucht. Zu den Ehrengästen gehörten auch Bezirkshauptmann Raimund Waldner und Landesrat Johannes Tratter, die dem Jubilar nicht nur gratulierten, sondern auch zu seinen 23 Jahren Dienstzeit beglückwünschen. Beide erwähnten in ihrer Ansprache die äußerst aktive Vereinsarbeit von Schatz, die ihn so beliebt bei seinen Bürgern macht. Mit dem Zitat: „Ein Mann mit weißen Haaren ist wie ein Haus, auf dem Schnee liegt. Das beweist aber noch nicht, dass im Herd kein Feuer brennt“ von Maurice Chevalier wies Raimund Waldner am Ende seiner Laudatio darauf hin, dass Schatz noch einiges vorhabe und entschuldigte sich, seinem Wunsch nach einer kleinen Geldspende für seine Gemeinde anstatt eines Geburtstagsgeschenks nicht nachkommen zu können, aber ein wohlwollendes Auge auch auf seine Anliegen legen werde, wie auf alle Gemeinden des Bezirks Imst. Nach einem weiteren Ständchen der Musikkapelle gratulierten alle Anwesenden persönlich ihrem Bürgermeister und ließen den Abend bei Schmankerln und Getränken im kleinen, extra aufgestellten Festzelt ausklingen.

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