Alles Gute zum Geburtstag

Der Kulturverein „Telfs Lebt“ feierte am Samstag im Rathaussaal mit einem fulminanten Konzert sein 10-Jahr-Jubiläum. Als Höhepunkt heizten „Skid Row“ (Bild) aus New Jersey (USA) den Fans kräftig ein. Die Rebellion von „Skid Row“ beruht auf markigen und doch diffizilen Gitarrenriffs. Foto: Bundschuh

Ein „Wahnsinnskonzert“ zum Jubiläum „10 Jahre Telfs Lebt“

Wer in Tirol Hardrock sagt, sagt damit auch „Telfs Lebt“. Man denke nur an das vermutlich allerletzte Konzert der Tiroler Legendenband „No Bros“ und an den einzigen Österreichauftritt von „Black Label Society“. Dass sich der Verein „Telfs Lebt“ und allen Hardcore Fans landauf, landab zum zehnten Geburtstag ein fulminantes Geschenk machte, war Ehrensache und beim Festkonzert von „Skid Row“ and „The Quireboys“ ging aber auch so was von die Hölle ab, Wahnsinn.

Christian Santer gegenüber Medien: „Wir waren zu dritt, Alexander Kanetwscheider, meine Frau Beate und ich hatten 2008 nach einem Konzert in Wörgl die Idee, die musikalische Rebellion in Telfs zu starten.“ So fing das alles also an. Der Kulturverein „Telfs Lebt“ heizt in der Marktgemeinde seit nunmehr zehn Jahren ordentlich ein. Das Veranstaltungsspektrum ist breit und hat auf dem Kabarettsektor einiges zu bieten. Dabei könnte man fast sagen, dass die Mädels und Jungs um Frontman Christian Santer im Genre Hardrock so eine Art Monopol im mittleren Oberland haben, jedenfalls beweisen sie als Veranstalter ein sehr gutes „Gspür“, welche Formationen echt ziehen.

DIE BANDS. Eingeleitet wurde das Jubiläumskonzert am fünften Mai von „Dirty Thrills“ aus England, um 21 Uhr übernahmen „The Quireboys“ die Bühne. Die englische Hard Rock Band und heutige Sleazerock Ikone formierte sich 1984 und trat bereits vor zehn Jahren erstmals in Telfs auf. „The Quireboys“ sind eine gefragte und sehr erfolgreiche Live Formation aber auch bezüglich Aufnahmen läuft es nicht so schlecht, man denke an „A bit of what you fancy“ oder beispielsweise an das Album „Twistert Love“ (2016). Dann kam der Überhammer mit „Skid Row“ aus New Jersey (USA). Dass der Rebellensound nicht mit Kammermusiklautstärke auskommt, ist klar. Aber Hard-Rock und Metal heißt viel mehr als krawallisierender Randgruppensound. Die Rebellion von „Skid Row“ beruht auf markigen und doch diffizilen Gitarrenriffs. Es ist eine klar definierte Live-Band mit einer effektvoll-fulminanten Bühnenshow, die übrigens auch zusammen mit Kiss oder Guns N´ Roses auftrat. Was allerdings Alben anbelangt, bleibt seit der Trennung der Formation von Sänger Sebastian Bach (1999) einiges an Luft nach oben.

Von Friederike Bundschuh

Die „Dirty Thrills“ aus England leiteten das Jubiläumskonzert ein, bevor dann „The Quireboys“ die Bühne übernahmen. Foto: Bundschuh
Die englische Hard Rock Band und heutige Sleazerock Ikone „The Quireboys“ formierte sich 1984 und trat bereits vor zehn Jahren erstmals in Telfs auf. „The Quireboys“ sind eine gefragte und sehr erfolgreiche Live Formation. Foto: Bundschuh
Der Verein „Telfs Lebt“ mit Obmann Christian Santer (vorne Mitte) machte sich und allen Hardcore Fans landauf, landab zum zehnten Geburtstag ein fulminantes Geschenk. Beim Festkonzert von „Skid Row“ and „The Quireboys“ ging aber auch so was von die Hölle ab, Wahnsinn! Foto: Bundschuh

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