Arlberg Bike Classic

Erfolgreiche Saison für den Außerferner Radsportler Gobber. Foto: Gobber

Gobber erklomm zweiten Platz und erreichte Klassensieg

Der Außerferner Christoph Gobber ging am vergangenen Samstag in St. Anton an den Start. Auf dem 19,8 Kilometer langen Marathon und den 720 Höhenmetern ließ der Sportler seine Kontrahenten stehen.

Das Rennen wurde um 10.15 Uhr im Ortskern von St. Anton gestartet. Da Gobber die letzten vier Jahre zuvor schon hier war, wusste er genau, was ihn erwarten würde. Ca. 100 Meter nach dem Start ging es eine brutale Rampe hinauf. Sein stärkster Kontrahent an diesem Tag, Christian Schmitt aus Feldkirch, gab hier das Tempo an. Er versuchte, seine Mitstreiter an diesem Anstieg regelrecht zu „zerstören“. Immer wieder verschärfte er das Tempo. Gobber ließ nicht locker und fuhr die Lücken immer wieder zu. Allerdings glückte Schmitt dann einer seiner Versuche, Gobber loszuwerden. Die Lücke ging weiter auf, Gobber wollte hier aber noch nicht in den „dunkelroten Bereich drehen“. Schließlich konnte er als Erster in die darauffolgende Abfahrt fahren und so seinen Vorsprung deutlich vergrößern. Im Flachstück drückte Gobber wieder voll auf das Pedal, Schmitt war aber nicht mehr einholbar. „Mental war das dann nicht besonders leicht, wenn ich vor mir keinen mehr sehen konnte. Das ist zu vergleichen wie mit zwei Magneten. Wenn vor dir einer fährt und du die Chance erkennst, ihn einholen zu können, dann zieht es dich regelrecht an. Wenn du keinen mehr vor dir siehst, geht es auf die Psyche“, erzählt Gobber.

Das Rennen konnte Gobber schließlich auf dem zweiten Gesamtrang und mit dem Klassensieg finishen. Nächstes Wochenende steht mit dem Dürrenberg ein Heimrennen auf dem Programm. „Der Dürrenberg ist eines meiner großen persönlichen Ziele. Ich freue mich schon darauf“, so Gobber.

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