Aus Heimatliebe, Tradition und Kameradschaft

Heimatliebe, Tradition und Kameradschaft. Ehrwalder Schützen feierten. RS-Fotos: Wimmer

Die Ehrwalder Schützenkompanie feierte Jubiläum und lud zum 40. Bezirksschützenfest ein

Zum 40-jährigen Wiedergründungsjubiläum der Schützenkompanie Ehrwald und zum 40. Bezirksschützenfest gab es in Ehrwald am 29. und 30. Juli 2017 ein rauschendes Fest. Zu Gast beim Festakt waren neben diversen Spielmannszügen zahlreiche Schützenvereine aus der Region und dem Lechtal sowie aus Garmisch. Es marschierten über 300 Schützen auf, von denen viele für ihre jahrzehntelange Treue und Verbundenheit geehrt wurden.

Das seit nunmehr 40 Jahren im Wechsel mit dem Nachbarbataillon Lechtal ausgetragene Bezirksschützenfest bildete am vergangenen Wochenende in Ehrwald den Höhepunkt des Außerferner Schützenjahres – samt Schützenball, Festzügen, Feldmesse, Ehrungen, Ansprachen und Fest beim Zugspitzsaal. Mit dabei waren zahlreiche Ehrengäste wie der Ehrenberger Bataillonskommandant Mjr. Herbert Schweißgut, Landeskommandant Fritz Tiefenhtaler, Bürgermeister Martin Hohenegg und Landesrat Bernhard Tilg.
Hauptmann Marc Mattfeld, der sein Amt 1989 vom 1. Hauptmann Walter Nickmann übernommen hat, erklärte in seiner Festansprache: „Die Kompanie wurde seit der Gründung fester Bestandteil kirchlicher und weltlicher Ausrückungen sowie Veranstaltungen und leistet somit einen bedeutenden Beitrag innerhalb der Gemeinde.“
Auch Bürgermeister Martin Hohenegg dankte in seiner Rede den Schützen für ihr Engagement bei der immer am 1. Sonntag im September stattfindenden Nachbarschafts-Messe zu Bayern am Bildstöckl in den Thörlen, für die Bewirtung bei den Sonnwendfeuern sowie für die Ausrichtung des beliebten Scheibenschlagens. Hohenegg betonte, dass gerade in unserer schnelllebigen, hochtechnologischen Zeit die Schützenkompanien Garanten dafür sind, dass Werte wie Heimat, Tradition und Kameradschaft auch im dritten Jahrtausend ihre Bedeutung beibehalten werden. Zu Guter Letzt lobte Landesrat Bernhard Tilg die Schützenkompanien für ihre Hilfe bei Umweltkatastrophen und ihr Engagement im sozialen Bereich, wie z. B. bei der Nachbarschaftshilfe. „Wer die Zukunft mitgestalten will“, so Tilg, „braucht auch Wurzeln bzw. ein Bewusstsein dafür, woher man kommt.“

Von Juliane Wimmer

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