Aushubdeponie auf den Weg gebracht

Bürgermeister Richard Grüner kann nach erfolgtem Gemeinderatsbeschluss nun als Unternehmer mit zwei weiteren das Projekt für die Aushubdeponie einreichen. RS-Foto: Dorn

Längenfelder Projekt steht kurz vor der Einreichung

Die geplante Aushubdeponie im Längenfelder Weiler Winklen ist vom Dorfparlament in der vorliegenden Form auf Schiene gebracht worden. Nach drei Jahren Verhandlungen konnte der Gemeinderat nun seine Zustimmung zur Beauftragung des Sub-stanzverwalters geben. Auf der Tagesordnung des Dorfparlaments standen außerdem die Kosten für ein Mittagessen im Wohn- und Pflegeheim St. Josef sowie die weitere Vorgangsweise bezüglich eines Grundstücks in Unterlängenfeld.

Von Agnes Dorn

„Der Bedarf für eine Bodenaushubdeponie ist gegeben. Dazu kommt, dass das Aushubmaterial inzwischen als Müll deklariert ist“, betonte Bürgermeister Richard Grüner die seiner Ansicht nach gegebene Notwendigkeit für den nun erfolgten Gemeinderatsbeschluss, der notwendig war, damit die drei Unternehmen Gebrüder Scheiber, Roland Holzknecht und Richard Grüner das Projekt nun einreichen können. Doch der Weg bis zur Eröffnung ist noch ein langer, immerhin müssen noch zum Beispiel ein Teil der Zufahrtsstraße, der nun bereits vor der Brücke abgehen soll, neu errichtet und Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, wie Grüner erläutert. Die Bedingungen, die seinerzeit im Gemeinderat ausverhandelt wurden, waren diesmal kein Thema.

ESSEN, BAUEN, STROM ERZEUGEN.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die längeren Diskussionen über die Änderungen der Kosten eines Mittagessens für Mitarbeiter und Externe im Wohn- und Pflegeheim St. Josef der vorangegangenen Sitzung fortgesetzt, wobei man sich schlussendlich auf den Vorschlag von Dorfchef Grüner einigte, alles beim Alten zu lassen. Bezüglich zweier Anträge zur Verpachtung kleinerer Flächen an Private äußerte Gemeinderätin und Bauausschussmitglied Ulrike Tembler ihren Unwillen darüber, dass die Vorbesprechungen zu diesen Punkten im Gemeindevorstand und nicht im zuständigen Bauausschuss erfolgt wären: „Es passiert zu oft für meinen Geschmack, dass der Vorstand anstelle vom Bauausschuss die Anträge behandelt.“ Infolgedessen enthielt sie sich in beiden Fällen der Stimme. Diskutiert wurde außerdem über eine 1037,60 Quadratmeter große Fläche in Unterlängenfeld an der Ötztaler Straße gegenüber dem Hotel Edelweiß, die sich derzeit noch in Gemeindebesitz befindet und für die es bereits mehrere Kaufinteressenten gibt. Man entschloss sich nun dazu, den Grund derzeit noch zu behalten und abzuwarten. In den nächsten Tagen wird der Gemeinderat außerdem in einer außerordentlichen Sitzung, zu der auch Vertreter der Tiwag kommen werden, über das Kraftwerk Fischbach informiert werden.

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