Außerferner Musikbund hat neue Vorstandsmitglieder

Der neue Vorstand: Erste Reihe sitzend (v.l.): Lydia Huber (Beirat), Nina Hosp (Bezirkskassier Stv.), Renate Schlichtherle (Bezirksjugendreferentin), Katharina Schädle (Bezirksjugendreferentin) und Andrea Bauer (Bezirkskassier); Zweite Reihe stehend (v.l.): Eduard Ginther (Fähnrich), Roland Hohenrainer (Bezirksstabführer), Benjamin Rief, (Bezirksschriftführer), Harald Beyrer (Bezirkskapellmeister), Sonja Ledl-Rossmann (Vizepräsidentin des Bundesrates), Mag. Katharina Rumpf (Bezirkshauptfrau), Horst Pürstl (Bezirksobmann), Christoph Hindelang (Bezirks- obmann Stv.) und Mag. Elmar Juen (Landesobmann TBV). RS-Fotos: Chauvin

Generalversammlung mit 85 Abgeordneten aus 31 Kapellen

Mit einem Zitat des Komponisten und großartigen Dirigenten, Leonard Bernstein (1918–1990), eröffnete Bezirksobmann Horst Pürstl die Generalversammlung in Elbigenalp.

„Nichts kann zum Verständnis von Musik mehr beitragen, als sich hinzusetzen und selbst Musik zu machen.“ Und wie schön dies im Bezirk umgesetzt werde, sei an der großen Anzahl von Musikkapellen zu sehen. 35 an der Zahl, mit 1.946 Mitgliedern, davon sind 1.413 aktive Musikantinnen und Musikanten und 147 Marketenderinnen und Fähnriche. Weitere interessante Zahlen gab Pürstl bekannt. In Ausbildung stehen derzeit 386 Lernbegierige in der Landesmusikschule Reutte. 2017 haben 132 die Prüfung für das Jungmusiker- und Musiker-Leistungsabzeichen abgelegt; in Bronze 80, Silber 38 und Gold 14. Die Absolventen des Gold-LA erhielten die Urkunde aus den Händen von Bundesrats-Vizepräsidentin Sonja Ledl-Rossmann. Der Damenanteil in den Kapellen beläuft sich auf durchschnittlich 45,83% und das Durchschnittsalter liege bei 36 Jahren. Bei 1.255 Gesamtproben, ohne Registerproben und 846 Ausrückungen, ist jede der Außerferner Musikkapellen im Schnitt rund 60 Mal aktiv unterwegs gewesen. Ein Dank ging an die Bürgermeister der Gemeinden, die die Kapellen recht großzügig durch Subventionen in Höhe von 131,605 Euro unterstützten, ebenso wie das Land Tirol, das 23.444 Euro für dieses wichtige Traditionsprojekt freimachte. Die Musikkapellen selbst erwirtschafteten 477.029 Euro. Die größten Ausgaben, hier nur die Top Fünf, wurden geleistet: für den Instrumentenkauf (107.058 Euro), Trachten (64.530 Euro), Reparaturen (38.662 Euro), Aus- und Fortbildungen (22.583 Euro) und Notenkauf (18.377).
Eine kleine Ehrung hielt der Bezirksobmann für Funktionäre bereit, die ihre Tätigkeit schon länger als „normal“ ausüben; der Biberwierer Obmann, Harald Schennach, für 19 Jahre, Kapellmeister Manfred Perl aus Elmen für 31 Jahre und Dietmar Rädler, Jugendreferent aus Schattwald, für 19 Jahre im Amt. Üblich sind Amtszeiten zwischen vier und acht Jahren.
Neben dem Tätigkeitsbericht des Bezirksobmanns hörten die Anwesenden auch die Berichte für das Jahr 2017 von Bezirkskapellmeister Harald Beyrer, Bezirksjugendreferentin Lydia Huber, Bezirksstabführer Roland Hohenrainer sowie den Kassabericht, den Bezirkskassiererin Petra Singer erstellt hatte. Benjamin Rief, Bezirksschriftführer hatte eine unterstützende PowerPoint-Präsentation vorbereitet. Diese und weitere Informationen können auch auf der Homepage www.ausserferner-musikbund.at eingesehen werden.

Neuwahlen. Neuwahlen standen in diesem Jahr bei einigen Ämtern an. Es wurden gewählt: als Bez.Jugendreferentinnen – Katharina Schädle MK Grän und Renate Schlichtherle MK Vorderhornbach, als Bez.Kassier Stv. Nina Hosp MK Berwang und Bez.Kapellmeister Stv. Bernhard Rainer MK Pinswang.
Für die zukünftigen Bundesmusikfeste haben den Zuschlag erhalten: 2019 Weißenbach, 2020 Reutte, 2021 Pflach. In diesem Jahr ist der Austragungsort Lechaschau.   Die Brassband der LMS-Reutte umrahmte die Generalversammlung mit anspruchsvollen Musikstücken, wie der Royal Fanfare und der Bohemian Rhapsody, unter der Stabführung von Martin Sillaber.

Von Claudia Chauvin

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