Statistik erhitzte die Gemüter

„Ziemlich Fett“ abbekommen hat bei der jüngsten Gemeinderatssitzung der Telfer VP-abtrünnige Gemeinderat Herbert Klieber. „Grünen“-Gemeinderat Christoph Walch verlangte nämlich von Bürgermeister Christian Härting die Veröffentlichung einer Statistik über die Anwesenheit der 21 Mandatare bei den Ausschusssitzungen. Klieber schnitt dabei mit einer Anwesenheitsmoral von 27 Prozent gar nicht gut ab. (Anm.: Die Statistik findet man auf www.telfs.at).

Erste Pläne für neuen Dorfkern

Im Zentrum von Zirl könnte das Areal zwischen der „Kirchstraße“ und der „Morigglgasse“ in absehbarer Zeit eine Großbaustelle sein. Mehr als zehn Millionen Euro will der private Investor Ing. Helmut Rasinger in ein Wohn- und Geschäftsprojekt investieren. Vergangenen Mittwoch wurde das Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs vorgestellt. Rasinger glaubt, dass mit der Realisierung eventuell bereits 2017 begonnen werden könnte.

Wird Flaurling bald von Frauenhand dirigiert?

In Tirol gibt es derzeit nur elf Bürgermeisterinnen. Eine neue könnte für die SPÖ nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 28. Februar dazukommen: Mit Brigitte Praxmarer aus Flaurling stellt sich eine erfahrene Kommunalpolitikerin der Wahl. Sie will die Nachfolge vom (noch) amtierenden Gerhard Poscher antreten, der sich wie bereits ausführlich berichtet mit Ende der Gemeinderatsperiode von der Dorfpolitik zurückzieht.

Gemeindechefs trafen sich zum Asylgespräch

Mehr als 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg haben sich vergangenen Mittwoch auf Einladung des „EU Forum Alpach“ und des „Österreichischen Gemeindebundes“ im Kultur- und Veranstaltungszentrum „B4“ in Zirl zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bewältigung der gegenwärtigen Flüchtlingssituation.

Iris Zangerl-Walser will an die Polit-Front

Iris Zangerl-Walser will mit ihrer VP-nahen Liste „Zukunft Zirl“ in der Gemeindepolitik eine positive Wende herbeiführen. Bei einem Pressegespräch am Freitag kündigte sie zudem an, dass sie am 28. Feber auch zur Bürgermeisterin kandidieren wird. „Im Gemeinderat muss es wieder ein konstruktives Miteinander und vor allem auch einen Informationsfluss geben“, erklärt die Spitzenkadidatin der Liste „Zukunft Zirl“.

VP Telfs unterstützt Härting nicht

Die Telfer ÖVP-Fraktion wird bei den Gemeinderatswahlen am 28. Feber keinen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken und auch den amtierenden Marktgemeindechef Christian Härting (Wir für Telfs) nicht unterstützen. Das gab ÖVP-Listenführer Vize-Bgm. Christoph Stock vergangenen Donnerstag bei einem Pressegespräch bekannt.

Jordan verlässt nun die Politbühne

Seit 38 Jahren ist Norbert Jordan Bürgermeister der Gemeinde Sellrain, die eine der finanzschwächsten Kommunen Tirols ist. Mit Ende der Gemeinderatsperiode wird Österreichs längstamtierender Dorfchef auch politisch in den Ruhestand treten und sich mehr seiner Familie und seinem Hobby, der Jagd, widmen. Mit Jordan geht ein Gemeindepolitiker mit Handschlagqualitäten.

Poscher legt Amt nieder

Der Flaurlinger Bürgermeister Gerhard Poscher ließ bereits vor einigen Monaten bei einem RUNDSCHAU-Telefonat anklingen, dass er sich mit den Gemeinderatswahlen am 28. Feber aus der Gemeindepolitik zurückziehen wird. Dienstag letzter Woche wurde es bei einem Pressegespräch im Gasthof „Goldener Adler“ offiziell: Poscher wird nicht mehr zum Bürgermeister kandidieren und auch keinen Sitz im Gemeinderat einnehmen. „Zwei Perioden in einem politischen Amt sind genug“, sagt der scheidende Flaurlinger Dorfchef.

„Sorge wegen steigender Sozialabgaben!“

Der Telfer Bürgermeister Christian Härting hatte am Sonntag zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. An die 350 Gäste fanden sich im Rathaussaal ein und erlebten einen perfekt inszenierten Galavormittag mit Rückblick auf das Jahr 2015, Vorschau auf 2016, schwungvoller Musik der Musikschule-Bigband unter der Leitung von Bernhard Großlercher, einer Einlage von Kabarettist Daniel Lenz und Gala-Menüs, zubereitet in den Küchen der gutbürgerlichen Gasthäuser „Berghof“, „Dorfkrug“ und „Neunerwirt“.

Sonnenschein beruhigte Gemüter der Urlauber

Für den Tourismus war das frühlingshafte Wetter über die Weihnachtsfeiertage alles andere als positiv. Aus den Wintersportorten wurden wegen des herrschenden Schneemangels etliche Stornierungen gemeldet. Die meisten der Urlauber, die dennoch gekommen sind, nahmen es allerdings gelassen. „Lieber in Tirol in der Sonne, als zuhause im Nebel“, meinten viele. Große Einbußen mussten über die Feiertage vor allem auch die Skigebiete unter der Baumgrenze hinnehmen. In vielen dieser Skigebiete standen bzw. stehen die Lifte still. Und dort, wo auf Kunstschnee gefahren werden konnte, kam es auf den überfüllten Pisten immer wieder zu schweren Unfällen. Die Rettungshubschrauber standen im Dauereinsatz, in den Krankenhäusern herrschte Hochbetrieb.