„Besser als erwartet“

Wirtschaftskammer-Obmann Anton Prantauer: „Die Ausgangslage für die Wintersaison war für den Tourismus schwierig.“ Foto: WKT

Leichtes Nächtigungsminus in der Wintersaison

„Die Beliebtheit des Bezirkes Landeck als Urlaubsdestination ist ungebrochen“, ist Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Anton Prantauer erfreut. 6,16 Millionen Nächtigungen und 1,22 Millionen Gäste wurden von November bis April verzeichnet – das ist zwar ein leichtes Minus, aber das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte.

Daniel Haueis

Die Nächtigungen lagen vergangenen Winter um 1,2, die Ankünfte um 0,1 Prozentpunkte unter den Höchstständen im Jahr zuvor. Damit verlief die Wintersaison 2018/19 „besser als erwartet“, wie die Wirtschaftskammer analysiert. „Die Ausgangslage für die Wintersaison war für den Tourismus schwierig. Zuerst ausbleibende Schneefälle, dann ein Schneechaos, die späte Faschingswoche und in der Folge der späte Ostertermin. Die Bilanz am Ende der Saison fällt deutlich besser aus als erwartet. Die außergewöhnlichen Aprilzahlen verbesserten mit + 16,8 Prozent die Statistik entscheidend“, sagt Toni Prantauer. Mit 2,9 Millionen Nächtigungen sind die Deutschen weiterhin die stärkste Gästenation im Bezirk, aufgrund der massiven Schneefälle und Straßensperren im Jänner fielen aber gerade sie verstärkt aus – die Berichterstattung führte zu Verunsicherung und Absagen. Auch Schweizer, Briten, Dänen und Russen kamen seltener, dafür mehr Holländer, Belgier und Polen. Der Inlandsmarkt blieb unverändert.

 

TOP IN TIROL. Mit 6,16 Millionen ist Landeck der mit Abstand nächtigungsstärkste Bezirk in Tirol (Schwaz weist 5,33 Mio. aus, Imst 4,04 Mio.). Ischgl, St. Anton, Serfaus und Fiss sind unter den zehn nächtigungsstärksten Gemeinden in Tirol. Sölden führt die Statistik mit 2,07 Millionen an, Ischgl folgt auf Rang zwei mit 1,4 Mio. und dann St. Anton mit 1,02 Mio. Serfaus mit 780000 Nächtigungen an siebter und Fiss mit 620000 Nächtigungen an neunter Stelle folgen. Mit Kappl, Galtür, Nauders, Ladis und Kaunertal finden sich fünf weitere Gemeinden aus dem Bezirk unter den Top-50. „Die Bilanz der Wintersaison ist ein Beleg dafür, dass unser Bezirk touristisch top aufgestellt ist. Der Tourismus ist unverzichtbar und trägt wesentlich zum Wohlstand der Region bei. Ich gratuliere und danke allen Tourismusverantwortlichen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie den Seilbahnunternehmen zu diesem außerordentlichen Ergebnis“, zollt Anton Prantauer Anerkennung und Respekt.