Bezirksversammlung 2017

Der Bezirksleiter der Bergrettung des Bezirkes Reutte und Hundeführer Andreas Bader freuten sich über rege Teilnahme und großes Interesse bei der Bezirksversammlung 2017 im Hotel „Mohren”. Foto: Bergrettung Reutte

Die Bergrettung des Bezirkes Reutte ist gut aufgestellt

Die Bergrettung ist im Bezirk Reutte mit zwölf Ortsstellen,  dreizehn Bergretterinen und 488 Bergrettern sehr gut aufgestellt. Bei der diesjährigen Versammlung konnte über 172 professionell abgewickelte Einsätze berichtet werden, bei denen insgesamt  199 Personen geborgen werden konnten. 

Bei den Einätzen waren rund 948 BergretterInnen insgesamt über 1.980 Stunden im Einsatz. Die Bergretter des Bezirkes besuchten einige Aus- und Fortbildungskurse und Übungen. Im Bezirk Reutte wurden 294 Übungen (das sind 5409 Stunden) durchgeführt. Die Bergrettungen im Bezirk Reutte sind sehr bemüht, ausrüstungstechnisch auf dem neuesten Stand zu sein, um bestmögliche Hilfe leisten zu können. Die Ortsstellen schafften Titan-Gebirgstragen, Funkstationen, Einsatzfahrzeuge und weitere Ausrüstungsteile an.

Medizinisch top. Seit heuer sind auch alle zwölf Ortsstellen im Bezirk mit einem Defibrillator und Sauerstoffgeräten ausgerüstet. Die erforderliche medizinische Ausbildung (Alpin-Medic) wird mit sehr hohem Interesse angenommen und dank des Medic-Ausbildungskonzeptes von den Bezirks-Medic-Referenten stark vorangetrieben.
Die Anschaffung der Materialien und die erforderliche Ausbildung müssen von den Ortstellen aus eigener Kraft finanziert werden. Ohne Unterstützung von Land, Gemeinden, Tourismusverbänden, Liftbetreibern, der Öffentlichkeit sowie  Förderern und Gönnern ist dies nicht zu bewerkstelligen. An alle ging vom Bezirksleiter der Bergrettung ein herzliches Vergeltsgott.

Referenten und Ehrengäste. Der Bezirksleiter begrüßte viele und stellte die Bezirks-Referenten vor.
Karlheinz Köpfle und Dr. Michaela Schweigl, Bezirks-Medic-ReferntIn. Florian Kerber  und Jörg Brejcha, Bezirks-Ausbildungs-Referenten.  Wilfried Ried,  Bezirks-Funk-Referent. Josef Mair, Bezirks-Hunde-Referent der Lawinen- und Suchhundestaffel. Peter Haider, Bezirks-Canyoning-Referent. Engagierte und motivierte  Leute als Referenten im Bezirk  bilden die Grundlage, den wachsenden Herausforderung gerecht zu werden.
Diese Referenten unterstützen die Ortsstellen und sind ein wichtiges Bindeglied zu den Landesreferenten. Sie übermitteln Informationen und technische Neuerungen von den Landes-Referenten zu den einzelnen Ortsstellen.

Rege Teilnahme. Der Bezirksleiter Markus Wolf zeigte sich sehr erfreut: „Ich habe ich mich sehr über die vollzählige Anwesenheit der Ortsstellenleiter und Stellvertreter gefreut. Auch der Landesleiter Hermann Spiegl hat den weiten Weg vom Unterland nach Reutte nicht gescheut. Die große Zahl an Ehrengästen, die ich begrüßen konnte, zeigt, dass wir auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit allen Behörden und Blaulichtorganisationen zählen können. Auf diese Zusammenarbeit ist ein spezielles Augenmerk zu richten, da dies keine Selbstverständlichkeit, aber sehr wichtig ist.“

Helfen ist oberstes Ziel. Markus Wolf schloss die Bezirksversammlung mit der Prämisse ab, dass alle dasselbe Ziel – in Not geratenen Personen zu helfen  – haben.