Biberwier soll schöner werden

Da Biberwier im Zuge der Kanalarbeiten derzeit eine große Baustelle ist, kamen Bürgermeister und Gemeinderat auf die Idee, sich jetzt – bevor alle aufgerissenen Wege wieder zuasphaltiert werden – der Neugestaltung und Modernisierung des Dorfes zu widmen. Ideenfindung durch Wettbewerb. Vom 11. bis 14. Oktober machten sich deshalb fünf Studententeams der BOKU Wien zusammen mit ihrem Professor DI Roland Wueck konkrete Gedanken und Pläne zur Dorferneuerung. Dabei fanden sie reichlich Unterstützung bei zahlreichen Einwohnern, die – v.a. am ersten Tag bei der Dorfbegehung und am Ende des Projektes, der Ausstellung aller Ideenentwürfe im Gemeindesaal – engagiert mitdiskutierten und die Studierenden während ihres gesamten Aufenthaltes herzlich in ihrer Mitte aufnahmen. Auf Bestehendem aufbauen. Bürgermeister Mascher und Professor Wueck lobten die engagierten Studenten, die in nur wenigen Tagen zu „bestechenden Ergebnissen“ kamen. Eine Jury, bestehend aus Gemeindevertretern, Experten des Landes und der Universität Bodenkultur zeichneten schließlich David Hacker & Fabian Ilse als Gewinnerteam aus. Bürgermeisterstellv. Harald Schennach erklärte gegenüber der RUNDSCHAU: „Mir hat besonders gut gefallen, dass die beiden den Bestand bzw. die 'Schätze' Biberwiers gut analysiert und darauf aufbauend lohnende Erneuerungsvorschläge gefunden haben. Sie waren auch das einzige Team, das unsere 'Via Claudia' mit in seine Pläne einbezogen hat.“ Der Gewinnvorschlag. Zu den Vorschlägen von Hacker und Ilse zählen u.a.: ein leitender Asphaltweg (mit hellem Zuschlag regionalen Gesteins) entlang der „Lebensader“, der Kirchplatz als Rast- und Treffpunkt zum Laben und Laden, im Dorfpark ein Bereich zum „Toben und Erholen“ sowie ein Zugang zum Bach; junges / betreutes Wohnen im derzeit ungenutzten Pfarrhaus, ein Zugang von der 'Via Claudia' IN das Dorf hinein sowie eine Reihe von Sofortmaßnahmen inklusive besserer Beschilderungen (Spielplatz für Einheimische & Touristen) und Schmankerlfenster (Verkauf von Dorfprodukten wie Honig oder Marmelade). Umsetzung. Bürgermeister Paul Mascher zeigte sich im Gespräch mit der RUNDSCHAU sehr zufrieden über die vergangenen spannenden Tage. „Durch den erfrischenden Blick von außen bzw. von den Studierenden sind im Gespräch mit den Einheimischen wertvolle Ideen gefunden worden. Was nun tatsächlich wie umgesetzt wird, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall sollen nicht nur die Vorschläge des Gewinnerteams realisiert werden, sondern von allen Vorschlägen etwas – je nach Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeit. Ein viel versprechender Anfang wurde mit diesem Wettbewerb gemacht. Ich würde mich freuen, wenn die Biberwierer auch in Zukunft weiter fleißig mitreden. Denn schließlich geht die Dorferneuerung uns alle an.“

Beim Wettbewerb für Studierende wurden Ideen zur Neugestaltung zentraler Plätze und Wege entlang der „Lebensader“ des Zugspitzdorfes gesammelt

Vom Skulpturenpark über Kirchplatz, Musikpavillon, Bach, Brunnenplatzl bis Ende Mösle verläuft die sogenannte „Lebensader“ Biberwiers, parallel zur Hauptstraße. Diese soll z.T. schon jetzt, aber spätestens nach Abschluss der Kanalarbeiten in ca. 1,5 Jahren neu gestaltet werden. Zur Ideenfindung wurde in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und ihrem Förderprogramm „Dorferneuerung“ ein Wettbewerb für Studierende der Bodenkultur (BOKU) Wien ausgeschrieben, der bereits nach wenigen Tagen zu einem ergebnisreichen Abschluss kam.

Von Juliane Wimmer

Da Biberwier im Zuge der Kanalarbeiten derzeit eine große Baustelle ist, kamen Bürgermeister und Gemeinderat auf die Idee, sich jetzt – bevor alle aufgerissenen Wege wieder zuasphaltiert werden – der Neugestaltung und Modernisierung des Dorfes zu widmen.

Ideenfindung durch Wettbewerb.
Bürgermeister Paul Mascher (r.) dankte Professor DI Roland Wueck (l.) und seinen Studenten für ihren wertvollen Input. RS-Fotos: Wimmer

Vom 11. bis 14. Oktober machten sich deshalb fünf Studententeams der BOKU Wien zusammen mit ihrem Professor DI Roland Wueck konkrete Gedanken und Pläne zur Dorferneuerung. Dabei fanden sie reichlich Unterstützung bei zahlreichen Einwohnern, die – v.a. am ersten Tag bei der Dorfbegehung und am Ende des Projektes, der Ausstellung aller Ideenentwürfe im Gemeindesaal – engagiert mitdiskutierten und die Studierenden während ihres gesamten Aufenthaltes herzlich in ihrer Mitte aufnahmen.

Auf Bestehendem aufbauen.
Der Dorferneuerungsvorschlag der Studenten David Hacker & Fabian Ilse (auf Bestehendem sinnvoll aufbauen) überzeugte die Jury letztendlich am besten.

Bürgermeister Mascher und Professor Wueck lobten die engagierten Studenten, die in nur wenigen Tagen zu „bestechenden Ergebnissen“ kamen. Eine Jury, bestehend aus Gemeindevertretern, Experten des Landes und der Universität Bodenkultur zeichneten schließlich David Hacker & Fabian Ilse als Gewinnerteam aus. Bürgermeisterstellv. Harald Schennach erklärte gegenüber der RUNDSCHAU: „Mir hat besonders gut gefallen, dass die beiden den Bestand bzw. die ‚Schätze‘ Biberwiers gut analysiert und darauf aufbauend lohnende Erneuerungsvorschläge gefunden haben. Sie waren auch das einzige Team, das unsere ‚Via Claudia‘ mit in seine Pläne einbezogen hat.“

Der Gewinnvorschlag.

Zu den Vorschlägen von Hacker und Ilse zählen u.a.: ein leitender Asphaltweg (mit hellem Zuschlag regionalen Gesteins) entlang der „Lebensader“, der Kirchplatz als Rast- und Treffpunkt zum Laben und Laden, im Dorfpark ein Bereich zum „Toben und Erholen“ sowie ein Zugang zum Bach; junges / betreutes Wohnen im derzeit ungenutzten Pfarrhaus, ein Zugang von der ‚Via Claudia‘ IN das Dorf hinein sowie eine Reihe von Sofortmaßnahmen inklusive besserer Beschilderungen (Spielplatz für Einheimische & Touristen) und Schmankerlfenster (Verkauf von Dorfprodukten wie Honig oder Marmelade).

Umsetzung.

Bürgermeister Paul Mascher zeigte sich im Gespräch mit der RUNDSCHAU sehr zufrieden über die vergangenen spannenden Tage. „Durch den erfrischenden Blick von außen bzw. von den Studierenden sind im Gespräch mit den Einheimischen wertvolle Ideen gefunden worden. Was nun tatsächlich wie umgesetzt wird, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall sollen nicht nur die Vorschläge des Gewinnerteams realisiert werden, sondern von allen Vorschlägen etwas – je nach Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeit. Ein viel versprechender Anfang wurde mit diesem Wettbewerb gemacht. Ich würde mich freuen, wenn die Biberwierer auch in Zukunft weiter fleißig mitreden. Denn schließlich geht die Dorferneuerung uns alle an.“

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