Bisher läuft’s optimal

Gruppenbild mit Richtbaum: Thomas Strele vom Architekturbüro Walch und Partner, Bauherr Jürn Jakob Reisigl, Alexander Wasle und Armin Walch vom Architekturbüro sowie die Zimmerleute Martin Mayr und Andreas Schaber (v.l.). RS-Foto: Gerrmann

Firstfeier beim Wohnprojekt am Reuttener Untergsteig

Sechs neue Wohnungen für Reutte. In einem außergewöhnlichen Haus: Am Freitag gab’s die Firstfeier für das Projekt am Untergsteig 8.

Von Jürgen Gerrmann

„Ein besonderes Objekt für besondere Menschen“, wolle er errichten lassen, sagte Bauherr Jürn Jakob Reisigl bei seiner kurzen Ansprache und freute sich, dass bisher alles unfallfrei verlaufen sei.
Der traditionelle Richtspruch von Zimmermann Andreas Schaber von der Schwangauer Zimmerei Schneidberger („Gott schütze dieses neue Haus“) spiegle die gute Energie wider, die dieses Gebäude auf die ausstrahle, die im Moment und später daran arbeiteten – und hoffentlich auch auf die, die später darin lebten.
Planung und Projektentwicklung liegen in den Händen des Reuttener Architekturbüros Walch und Partner, aus dessen Reihen auch die Bauleiter Sebastian Haller und Bernhard Gruber kommen.
Letzterer wird übrigens selbst dort einziehen – in die 160 Quadratmeter große, behindertengerechte Wohnung im Erdgeschoss. Und seine Vorfreude darauf spürte man schon jetzt deutlich – berichtet er doch voller Begeisterung von den bislang optimal verlaufenen Bauarbeiten.
Im März wurde der ebenfalls sehr markante – laut Gruber etwa 70 Jahre alte Vorgängerbau – abgerissen, der zwar baufällig war, aber dennoch ebenfalls das Straßenbild prägte.
Am 1. April startete man das Neubauprojekt mit den Aushubarbeiten, und seither ging alles sehr schnell. Gruber: „Vor allem, wenn man sieht, dass wir im Grunde sehr viel weiter sind als beim Rohbau.“ Jetzt kommen noch die Installateure, auch die Fußbodenaufbauten und die Außenanlagen stehen noch an. Und Gruber ist fest davon überzeigt, dass er am 1. März seine Wohnung beziehen kann.
In den beiden Stockwerken darüber befinden sich dann noch je zwei weitere Wohnungen mit je 80 Quadratmetern. Und ganz oben ist ein Penthouse mit 100 Quadratmetern geplant.
Alle sechs Einheiten werden übrigens Mietwohnungen sein.

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