„Bitte warten“ heißt es für Umfahrung Ladis

Bürgermeister Florian Klotz (l.) und VBgm. Thomas Krismer freuen sich bei der ersten Kehre des Erschließungsweges über die fortgeschrittenen Baumaßnahmen. RS-Foto: Unterpirker

Erschließung „Vallenbrunnen“ – Umfahrung in Verhandlung

 

Zwei große Projekte sollen in Ladis in nächster Zeit über die Bühne gehen. Mit der Baulandumlegung im -„Vallenbrunnen“ und den dazugehörigen baulichen Maßnahmen für eine -Erschließungsstraße läuft eines derzeit bereits auf Hochtouren. Das größere, die Umfahrung von Ladis, steht womöglich erst weit vor den Startlöchern.

 

Von Albert Unterpirker

 

Das Dorf hat sich massiv weiterentwickelt“, erklärt Bgm. Florian Klotz hinsichtlich infrastruktureller Maßnahmen. Diesem Umstand wurde mit zwei Projekten nun Rechnung getragen. Beim ersteren geht es hauptsächlich um eine Erleichterung für die Zufahrer der Sackgassen, die im südlichen Teil des Dorfes unterhalb der L286 liegen. Um dem gerecht zu werden, wurde im Bereich des Ortsteils „Vallenbrunnen“ eine Baulandumlegung samt Erstellung eines Erschließungsplanes durchgeführt. Vorrangiges Ziel sei es gewesen, eine Anbindung an das übergeordnete Straßennetz inklusive Siedlungsgebietserschließung zu ermöglichen. Dabei weist der überwiegende Teil der Erschließung landwirtschaftliche Nutzflächen aus. Die gesamte Fläche der Baulandumlegung beträgt 18873 Quadratmeter. „Es ist die größte Baulandumlegung in der Geschichte von Ladis“, sagt Klotz. Die 430 Meter lange Straße wird dann von Prutz aus kommend vor der Volksschule links hinein abzweigen, durchgehend fünf Meter breit sein und den „Ingesweg“ mit dem „Grunesweg“ verbinden. Während man mit der Fertigstellung dieses Vorhabens im nächsten Jahr rechnet, steckt das zweite, weitaus umfangreichere Vorhaben beim Land Tirol quasi noch in der Studienphase.

 

BITTE WARTEN. Hier geht es um eine großräumige Umfahrung von Ladis, nicht zuletzt aufgrund des in den vergangenen Jahren massiv gestiegenen Verkehrsaufkommens. Außerdem: „Was sich im Winter wegen der Sperre der Serfauser Straße hier bei uns abgespielt hat, war ein Wahnsinn“, weiß der Bürgermeis-ter. So habe man innerhalb von 24 Stunden (der Großteil komprimiert auf eigentlich vier Tagesstunden) rund 2500 Pkw-Durchfahrten gezählt. Der eigentlich untragbare Zustand belastete die Anrainer enorm. Aber nicht nur diese. Leidtragende waren auch Schule und Kindergarten. Klotz: „Die Umfahrung wäre eine sehr wertvolle Entlastung für die Gemeinde!“ Wermutstropfen: Mit einer Umsetzung dieses Projekts könnte es im schlimmsten Fall noch zehn Jahre dauern. Den Wunsch für eine Umfahrung gibt es freilich schon lang.

 

Über Oberländer Rundschau

Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.