Blaulichttag 2018

Andreas Schautzgy (BH Reutte), Michael Schweiger (ARA Flugrettung Reutte), Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Dietmar Schennach (stellv. Landesamtsdirektor Land Tirol), Konrad Müller (Bezirksfeuerwehrinspektor Reutte), Bettina Sax (Abt. Öffentlichkeitsarbeit, Land Tirol) und Egon Lorenz (Bezirkspolizeikommandant Reutte) (v.l.). Foto: Land Tirol

Fokus auf besonderen Einsatzlagen und sozialen Medien

 Besondere Einsatzlagen bedürfen besonderer Organisation und Kommunikation: Unter diesem Fokus stand der diesjährige Blaulichttag an der Bezirkshauptmannschaft Reutte. Im Rahmen der Informations- und Fortbildungsveranstaltung tagten über 40 Teilnehmende, um sich rund um die Herausforderungen bei besonderen Einsatzlagen auszutauschen. Miteinbezogen wurde dabei auch die Kommunikation über soziale Medien.

„Es ist wichtig, dass wir auch im Bezirk Reutte auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Wir können uns glücklich schätzen, in einem solch sicheren und friedlichen Land und Bezirk zu leben. Trotzdem ist es wichtig, die Augen offen zu halten und besondere Herausforderungen und Gefahren zu erkennen und zu analysieren“, betonte BH Katharina Rumpf zu Beginn der Veranstaltung. Neben Naturkatastrophen oder Unfällen mit zahlreichen Verletzen müsse auch dem Terror verstärkt Aufmerksamkeit gegeben werden: „Eine hundertprozentige Sicherheit kann nicht gewährleistet werden. Umso wichtiger ist es, dass der Einsatzablauf sowie die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften bestmöglich funktionieren“, will die Bezirkshauptfrau den Bezirk im Katastrophen- und Krisenfall handlungssicher und handlungsbereit wissen.

Von medizinischer Versorgung bis zu sozialen Medien.

Vertreter der Polizei, Feuerwehr, Rettung, Bergrettung, Bergwacht, Wasserrettung über Vertreter der Politik aus dem benachbarten Allgäu bis hin zu zuständigen Landesbeamten sowie die Leitstelle Tirol waren vor Ort, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.
In den vier Hauptvorträgen wurden – neben medizinischen Leitlinien in besonderen Einsatzlagen seitens der Rettung – auch die Vorgehensweise der Feuerwehr sowie jener der Exekutive in solchen Fällen thematisiert. Ein weiteres Hauptaugenmerk lag auf der Kommunikation: „Wie vergangene internationale Ereignisse zeigen, nehmen neben der klassischen Kommunikation die sozialen Medien in besonderen Einsatzlagen eine immer wichtigere Rolle ein“, sagte BH Rumpf. So erhielten die Teilnehmenden anhand von Beispielen Einblicke in die Nutzung sozialer Medien bei Terrorereignissen und Naturkatastrophen sowie generelle Informationen zur Kommunikation im Katastrophen- und Krisenfall. „Mein Dank gilt den Einsatzkräften, die sich so engagiert und selbstlos für die Bevölkerung in unserem Bezirk einsetzen. Die hervorragende Zusammenarbeit wird durch derartige Veranstaltung nochmals gestärkt und trägt zum Schutz der Bevölkerung weiter bei“, so BH Rumpf.