Breitenwanger Projekt „Panoramaweg Plansee“

Die Nachwuchshandwerker mit ihren Liegen und Flurschildern. Breitenwanger Gemeinderat Markus Rudigier, Werkstättenlehrer Tobias Petrini und Simon Klimesch, PTS-Direktorin Barbara Tlusty und Bürgermeister Hanspeter Wagner (v.l.) sind mehr als zufrieden mit dem Endergebnis und freuen sich auf zukünftige Zusammenarbeit. RS-Foto: Zeller

Nachwuchshandwerker der PTS Reutte stellten ihr Geschick unter Beweis

Als Teil des Großprojekts „Panoramaweg Plansee“ unterstützten Abschlussschüler der Polytechnischen Schule Reutte die Gemeinde Breitenwang durch den Bau bequemer Holzliegen und Schilder mit Flurnamen. Neben einer Ruheinsel am Weg sind zudem noch andere touristische sowie sicherheitstechnische Maßnahmen geplant.

Von Jenni Zeller

PTS-Schüler Dominik präsentiert stolz das „Poly-Branding“ auf den Holzliegen. Das Schullogo wurde in jugendlichem Stil gestaltet und mittels Siebdruck angebracht. RS-Foto: Zeller

Das Projekt zur Ausgestaltung des rund 5,2 Kilometer langen Planseewegs im Sinne von Tourismus und Verkehrssicherheit wurde eigentlich schon 2006 angestrebt. „Es standen uns leider einige bürokratische Hürden im Weg, ehe tatsächlich der Startschuss fallen konnte. Jetzt freuen wir uns über den raschen Fortschritt seit letztem Frühjahr und die wunderbare Leistung der PTS Reutte“, lobte der Breitenwanger Bürgermeister Hanspeter Wagner. Vor rund zwei Monaten starteten die Arbeiten an fünf Holzliegen und neun Schildern mit Flurnamen des Plansees, an denen Schüler der verschiedenen Fachbereiche der PTS ,unter der Leitung von Tobias Petrini und Simon Klimesch, tüftelten. Die Liegen wurden dabei in Zusammenarbeit mit Holzbau Saurer geplant und aus wetterbeständigem Holz gezimmert. Für die Schilder wurde Spirkenholz verwendet, zu dessen wertvollem Bestand am Plansee Infotafeln angebracht werden. Laut Breitenwanger Gemeinderat und Waldaufseher Markus Rudigier ist aber noch mehr geplant: „Neben einer Ruheinsel mit den Liegen werden auch noch drei Brunnentröge am Weg als Spiel- und Trinkwassergelegenheit verteilt. Sobald das erledigt ist, werden wir uns den Sicherheitsaspekten des Projekts widmen.“ Diese Aspekte beinhalten Arbeiten an Stromleitungen, Muren- und Lawinenschutz sowie die Schutzwaldpflege am Seeufer. Ein wichtiges Anliegen ist außerdem die Verkehrssicherheit, die durch den barrierefreien Weg vom Seespitz bis zur Seehöhe für Fahrradfahrer und Spaziergänger verbessert werden soll. Sollte alles nach Plan verlaufen, wird das Projekt Ende dieses Jahres vollendet sein.

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